Wandern für Groß und Klein

Bilanz 14. Westvogtländischer Wandertag zieht 250 Leute an

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Edith Zernikow, Siegfried Funk, Hartmut Stolzenberger und Christine Wolf aus Pausa beim Start am Rittergut Tobertitz. Foto: Simone Zeh

Region. Das Gebiet um Tobertitz, Thossen und Reuth stand beim Westvogtländischen Wandertag im Mittelpunkt. Wanderlust hatten 250 Frauen, Männer und Kinder.

"Zwölf Kinder waren dabei. Zwei sind mit ihrer Familie sogar die große Strecke über 20 Kilometer gewandert", resümierte Heike Löffler vom Fremdenverkehrsverein Rosenbach. Dieser hatte zusammen mit den Heimatvereinen Tobertitz und Thossen, mit der SG Tobertitz und der Feuerwehr des Ortes den Tag organisiert.

Stammgäste kommen auch dieses Jahr

Stammgäste zum Wandertag waren Ute und Karl Wagner aus Plauen. "Wir sind immer dabei." Natürlich kennen die Plauener die Umgebung um Tobertitz, Reuth und Thossen. "Wir sind viel draußen." Sie nahmen sich die Zehn-Kilometer-Strecke vor.

Genauso wie ein Quartett aus Pausa. "Unser Anführer ist Hartmut Stolzenberger", sagte Christine Wolf lachend. Zur Truppe gehörten auch Edith Zernikow und Siegfried Funk.

Wie alle Wanderer meldeten sie sich am Stand von Heike Löffler und Heidrun Bauer am Tobertitzer einstigen Rittergut an und holten sich den Routenplan ab, bevor es bei schönstem Herbstwetter durch den kleinen Park, die Dorfstraße und dann die Rodauer Straße hinauf ging. Immer in Richtung Reuth.

Auch für die Verpflegung war gesorgt

Der älteste Wanderer mag Rudolf Gerisch, 88 Jahre alt und in Tobertitz wohnend, gewesen sein. Seine Ehefrau Ingrid Gerisch indes trug eine Schürze, sie hatte wie die anderen Tobertitzer Frauen zu tun, Fettbrote für die hungrigen Wanderer zu schmieren.

Die Region Reuth, Thossen und Tobertitz sollte eigentlich schon voriges Jahr den Westvogtländischer Wandertag ausmachen. Dann aber war Reuth aus dem Rosenbacher Fremdenverkehrsverein ausgetreten.

"Wir waren auf Syrau ausgewichen", erinnert sich Heike Löffler. Durch die Eingemeindung von Reuth nach Weischlitz ist nun das Gebiet wieder geschlossen. "Manchmal dauert es eben etwas länger", so Heike Löffler.