Wann feiert Oelsnitz wieder?

Volleyball Der VSV nimmt nach fünf Niederlagen in Folge erneut Anlauf

Das Abenteuer 3. Bundesliga hat beim VSV Oelsnitz keiner unterschätzt. Auch wenn nach fünf Spieltagen mit 0:10 Punkten die Ernüchterung den verwöhnten Anhang umschlingt, Trübsal bläst in der Teppichstadt offenbar keiner. Jung-Trainer Mirko Kluth stellte schon im Sommer vorausblickend fest: "Wir sind keine Träumer. Wir wissen schon, dass eine Siegesserie wie in Regionalligazeiten nahezu ausgeschlossen ist." Fünf Niederlagen in Folge aber musste der VSV noch nie in seiner Vereinsgeschichte verkraften. Diese Negativserie "ist vor allem deshalb so bitter, weil wir zuletzt dreimal in Folge den fünften Satz verloren haben", rührt Außenangreifer Matthias Hanitzsch in einer frischen Wunde, die aber ganz schnell zuheilen wird. Dann nämlich, wenn der VSV beispielsweise beim ebenfalls noch sieglosen VCO Kempfenhausen die historisch bedeutsamen ersten Bundesligapunkte aufsammelt. Das Spiel wird am Sonntagnachmittag (15 Uhr) angepfiffen. Was in der aktuell ziemlich prekären Situation positiv ist? Ganz klar: Selbst eine weitere Niederlage bedeutet noch lange nicht den Wiederabstieg der Oelsnitzer. Denn der Neuling hat gleich eine Woche später die nächste lösbare Aufgabe vor der Brust. Dann kommt am 24. November (Aufschlag: 19 Uhr) der Drittletzte aus Marktredwitz. Auf eins kann sich die Mannschaft um Kapitän Alexander Klug immer verlassen: "Unser Publikum!" Neun Jahre nach dem Aufstieg in die Regionalliga, der damals als das "höchste der Gefühle" gehandelt wurde, kämpft der VSV nun also um die Akzeptanz in der neuen Liga. Von der Sache her ist nichts weiter passiert, als dass dem Flaggschiff des Volleyballs im Vogtland wie erwartet der Wind direkt ins Gesicht bläst.