Was genau passiert in der Geriatrie?

Nachgefragt Abteilung in der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck gibt es seit sieben Jahren

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In der der geriatrischen Abteilung der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck steht ein multiprofessionelles Behandlungsteam steht bereit. Foto: Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck

Adorf/Schöneck. In dieser Woche jährt sich die der Einweihung der geriatrischen Abteilung der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck zum siebenten Mal. Dabei wird der Begriff Geriatrie oft mit einem Aufenthalt im Pflegeheim gleichgesetzt. Doch das Ziel eines Krankenhausaufenthaltes in einer geriatrischen Klinik besteht in einer möglichen schnellen Gesundung und Erreichen der Alltagskompetenz und der Verringerung des Pflegebedarfs sowie die Vermeidung einer stationären Pflege.

Die Vogtländer werden immer älter

Die demografische Entwicklung zeigt, dass der Anteil von Menschen über 65 Lebensjahren deutlich zunimmt und das Vogtland davon besonders betroffen ist. Diese Tendenz führt zu einer "Geriatrisierung" der Bevölkerung. Doch was bedeutet das?

Isabelle Georgi ist verantwortlich für die Unternehmenskommunikation und Marketing der Paracelsus-Kliniken Sachsen: "Die klinische Geriatrie unter Leitung von Dipl.-Med. Barbara Ludwig und Prof. Dr. Jörg Schulz widmet sich den stationär und teilstationär behandlungspflichtigen älteren Patienten, wobei die Diagnostik und Therapie der Akuterkrankung in gleicher Weise Berücksichtigung erfahren, wie die Behandlung von begleitenden Fähigkeitsstörungen und Beeinträchtigungen", antwortet Isabelle Georgi.

In der Geriatrie wird komplex rehabilitiert

Das heißt: Unter der komplexen geriatrisch-medizinischen rehabilitativen Betreuung in einer geriatrischen Einrichtung versteht man die gezielte Anwendung diagnostischer und ganzheitlicher therapeutischer Maßnahmen bei akut erkrankten multimorbiden älteren Patienten entsprechend der altersgemäßen Berücksichtigung physiologischer, pathologischer und psychopathologischer Besonderheiten mit frühzeitiger Anwendung aller notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen.

Die Ärzte betonen: "Besonders der Zustand nach operativen und konservativen Eingriffen, neurologischen Erkrankungen wie zum Beispiel nach Schlaganfall oder bei Demenz, bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit bei internistischen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Pneumonie oder Diabetes mellitus, bei Schmerzsyndromen oder geriatrischen Syndromen bedarf oft einer Weiterbehandlung in der Geriatrie."

Ein multiprofessionelles Behandlungsteam steht bereit

Für die Zielstellung steht ein multiprofessionelles Behandlungsteam zur Verfügung welches aus speziell ausgebildeten Ärzten, Schwestern, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und dem Sozialdienst besteht und die gemeinsam das spezifische Behandlungsprinzip festlegen.