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Was wird aus dem Brunner Waldbad?

Projekt Bund stellt 2,4 Millionen Euro für Badsanierung

Auerbach. 

Auerbach. Gute Nachrichten für Freunde des Brunner Waldbades. Für die Sanierung der beliebten Freizeitanlage gab der Bund per Haushaltsbeschluss grünes Licht für Fördermittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro. Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas (CDU) setzte sich für das Projekt ein. "Mit der Bundesförderung erhält die Stadt Auerbach endlich Planungssicherheit." Im Vorfeld haben viele Bürger für "ihr" Bad gestritten. Der Stadtrat hat über einen längeren Zeitraum intensiv diskutiert und sich letztlich mehrheitlich für eine Sanierung ausgesprochen.

Stadtrat kämpft leidenschaftlich für die Sanierung

Zu denjenigen, die für die Zukunft des Bades über Jahre hart gerungen haben, gehört Joachim Otto. Der CDU-Stadtrat ist Vorsitzender der Projektgruppe Waldbad Brunn. "Mit der Möglichkeit der Förderung hat Brunn als Allwetterbad wieder eine reelle Chance." Otto sprach von einem "Glücksumstand für Auerbach und die gesamte Göltzschtalregion". Nun gelte es, eine effiziente Variante der Umsetzung zu schaffen. Mit den Fördermitteln und dem Eigenanteil der Stadt in Höhe von 2,9 Millionen Euro soll das 1998 gebaute und ab 2005 teilweise geschlossene Bad grundhaft saniert werden. In der Dachkonstruktion der Halle wurden Baumängel festgestellt. Inzwischen sind auch andere Bereiche des Areals wie das Nichtschwimmerbecken arg verschlissen. Bei der Variantenfindung wolle man den Ansprüchen an Funktionalität und Nachhaltigkeit gerecht werden. Otto kündigte an, die Bau- und Folgekosten genau im Auge zu behalten. Insofern stehe bei einem tragfähigem Konzept die Energieeffizienz im Vordergrund. Laut Otto ist ein Büro damit beauftragt, die gesamte Badtechnik zu checken.



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