Wasserratten werden vom Löwen begrüßt

Aktiv Pausaer Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft trainiert

wasserratten-werden-vom-loewen-begruesst
Jens Jung (links) und Heiko Rammig mit dem Löwen am Eingang des Pausaer Freibades. Foto: Simone Zeh  Foto: Simone Zeh

Pausa. Wenn die Wasserratten und Erholungssuchenden das Freibad Pausa stürmen, werden sie in dieser Saison von einem Löwen begrüßt. Er trägt ein blaues T-Shirt wie die DLRG-Jugend. Und eine rote Diensthose wie die Rettungsschwimmer angemalt. "Der Löwe soll zu uns passen, deshalb haben wir ihn umgestaltet, sagt Jens Jung, erster Vorstand der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft Ortsgruppe Pausa e.V. Das Plastiktier stammt eigentlich aus Leipzig und war ein Geschenk an die DLRG in Pausa.

Ein Löwe im Freibad?

Warum die Lebensretter den großen Löwen ausgerechnet auf das Freibadgelände stellten? Ganz einfach, hier befindet sich die Trainingsstätte der Ortsgruppe Pausa in der warmen Jahreszeit. Da passe ein Maskottchen gut her. "Uns kam die Idee, mit dem Löwen den Freibadeingang ein bisschen aufzupeppen."

Zur Pausaer DLRG-Ortsgruppe gehören 56 Kinder und Erwachsene. "Von acht bis Mitte 50 reicht das Alter", umreißt Jens Jung. Viele Kinder sind dabei. "Wir trainieren ab Juni jeden Freitag ab 18.30 Uhr im Freibad Pausa", so Jens Jung.

Freude an Bewegung und dem kühlen Nass

Im Winter steht die theoretische Ausbildung im Vordergrund, und es wird regelmäßig im Sportbad in Zeulenroda trainiert. "Alle, die Lust und Laune haben, können bei uns mitmachen", sagt Jens Jung. Im Sommer gibt es stets ein Trainingslager mit Zelten übers Wochenende im Freibad in Pausa. Warum so viele Kinder und Jugendliche dabei sind? "Weil es ihnen eben Spaß macht, Sport draußen im Freien zu machen.".

So einige nehmen wegen ihren Berufswunsches teil, etwa wer zur Polizei will. Es sind Mitglieder dabei, die sich auf Prüfungen vorbereiten, denn es werden von der DLRG-Ortsgruppe Pausa auch Schwimmprüfungen abgenommen. In Gold, Silber oder Bronze. Dann gibt es den Juniorretter, den man ebenso in Stufen absolvieren kann.

"Unser Ziel ist es, einsatzfähige Rettungsschwimmer auszubilden", so der Vereinsvorsitzende. Aus Plauen oder Zeulenroda hatte man bereits Anfragen. Aber auch eine Saison als Rettungsschwimmer an der Ostsee wäre eine Möglichkeit, sein Können zu nutzen.