Weihnachtsglanz im alten Gemäuer

Advent Das Mühltroffer Schloss erwacht zum Leben - Festlichkeit auf allen Etagen

Zum Leben erwachte das Mühltroffer Schloss an einem Tag im Advent. Dann legten sich der Schlossförderverein, der Heimat- und Wanderverein und die Modelleisenbahnfreunde gemeinsam ins Zeug, um den Gästen einen vergnüglichen Tag zu bieten. Alle Türen auf den einzelnen Etagen des altehrwürdigen Gebäudes öffneten sich, hinter jeder verbarg sich etwas. Händlerangebote, Holzschnitzereien und Adventsdekorationen, Wasserzeichenkabinett, die Heimatstuben und die Trachtenausstellung. Dazu gab es vielerlei kulinarische Genüsse, Musik und Tanz, Bastelangebote für die Kinder.

In der Kaffeestube war es heimelig warm, nostalgisches Spielzeug und ein Christbaum schmückten den Raum. Der Duft nach Kaffee kam aus der Küche. Hier ging es emsig zu. "Wir haben alle Kuchen gebacken, über 20 sind zusammengekommen", sagt Heike Graap, die Vorsitzende vom Schlossförderverein stolz. Nuss- und Eierlikörkuchen waren dabei, Quarktorte und Stollen, Apfel- und Mandelkuchen. Heidrun Götz, Gerlind Philipp, Hannelore Taubner hatten bunte Kuchenteller gezaubert.

Damit alles so schön weihnachtlich aussieht, darauf hatten die Gastgeber lange vorher hingearbeitet. "Im November hatten wir schon angefangen, die Dekoration zu basteln." Dazu schmückten die emsigen Mühltrofferinnen die einzelnen Räume, die Fenstersimse und Flure mit Tannengrün und glitzerndem Weihnachtsschmuck. "Es soll ja einladend aussehen", so Heike Graap. Auch der Heimat- und Wanderverein, der die Heimatstuben betreut, hatte sich viel Arbeit mit den Vorbereitungen gemacht. In der Waschküche glänzte ein Tannenbaum, in der guten nostalgischen Stube drehte sich eine Pyramide. "Wir haben alle Stuben weihnachtlich dekoriert", erzählte Jutta Weiß vom rührigen Verein. "Wenn es den Leuten gefällt", freuen wir uns", sagte Heike Graap für die Vereine. "Wichtig ist, dass wir die Resonanz spüren. Denn das hat auch was mit Wertschätzung zu tun."