Wer sich schont, wird unbeweglich

Fitness Rückengesunde Lebensweise beugt chronischen Schmerzen vor

Zu wenig Bewegung, Stress und psychische Belastung machen sich mit zunehmendem Alter häufig in Form von Haltungsschäden und Rückenschmerzen bemerkbar. Viele Betroffene nehmen ihre Beschwerden zunächst jedoch nicht ernst und versuchen, Schmerzen mit Schonhaltung zu vermeiden. In den meisten Fällen erreichen sie damit aber genau das Gegenteil und die Unbeweglichkeit wird nur noch schlimmer. Eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität ist die Folge - vor allem bei Älteren. Schmerztherapeuten gehen davon aus, dass mehr als zwei Drittel ihrer Patienten mit chronischen Rückenschmerzen über 50 Jahre alt sind.

Damit es möglichst nicht zu einer Chronifizierung von Rückenbeschwerden kommt, sollte rechtzeitig auf eine rückengesunde Lebensweise geachtet werden. Dies sollte eine Reduzierung von Übergewicht ebenso beinhalten wie Entspannungsmethoden zum Stressabbau und Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur. Was für jeden individuell das Richtige ist, kann mit einem Besuch beim Arzt oder Physiotherapeuten geklärt werden. Der Spezialist kann darüber hinaus nützliche Hinweise zur Verrichtung von alltäglichen Bewegungsabläufen wie dem Aufstehen aus dem Bett, dem Anziehen oder Bücken sowie zur richtigen Technik beim Heben und Tragen geben. Erste Tipps zum Umgang mit akuten und chronischen Schmerzen sowie zu rückenstärkenden Sportarten und praktischen Übungen finden Betroffene unter www.special-rueckenschmerz.de im Internet.

Treten Beschwerden auf, sollten Betroffene nicht schweigend leiden, sondern bereits nach wenigen Tagen Selbstbehandlung den Arzt aufsuchen. Neben der genauen Diagnose kann der Mediziner die körpereigene Schmerzabwehr durch den Einsatz von sogenannten Kaliumkanalöffnern wie Flupirtin unterstützen. Der Wirkstoff kann für Schmerzfreiheit sorgen, den Muskeltonus normalisieren und chronische Verspannungen lösen.