Wer wird Bad Brambachs neuer Bürgermeister?

Wahl Jürgen Lenk, Torsten Schnurre und Maik Schüller treten an

Bad Brambach. 

Bad Brambach. Es wird ein Nachfolger für Helmut Wolfram gesucht, der zuvor 28 Jahre als Bürgermeister für Bad Brambach gekämpft hatte. Sein Stellvertreter Otto Fischer übernahm vorübergehend die Amtsgeschäfte. Doch am 9. September sind nun die 1.592 Wahlberechtigten aufgerufen, einen neuen Chef für den Kurort (1.900 Einwohner) zu bestimmen. Um das Ehrenamt bewerben sich Jürgen Lenk (CDU), Torsten Schnurre (parteilos) und Maik Schüller (parteilos).

In der Vergangenheit war es gerade in den kleinen Ortschaften nicht selbstverständlich, dass es überhaupt noch Kandidaten für solche Ämter gab. Eine Trendwende bahnt sich an. Jürgen Lenk hat sich gemeldet und der 43-Jährige schreibt: "Ich habe mich für eine Kandidatur entschieden, weil mir als Brambacher die positive Entwicklung unseres Kurortes besonders am Herzen liegt." Er arbeitet als Steuerfachangestellter in der familiären Steuerkanzlei Lenk. Und er wohnt mit Partnerin Katja und seinen beiden Kindern, Juliane (4) und Adrian (11), in Bad Brambach.

Wo sehen wir uns im Jahr 2030?

Dem BLICK berichtet Jürgen Lenk, dass er sich seit 2009 im Ortschaftsrat Schönberg engagiert und seit 2015 auch im Gemeinderat in Bad Brambach tätig ist. Außerdem ist er im Kirchenvorstand in Bad Brambach aktiv und spricht immer wieder von seiner "Herzensangelegenheit Bad Brambach". Viele vogtländische Gemeinden werden sich wieder erkennen, wenn Jürgen Lenk seine Ziele nennt, die er im Falle einer Wahl in Angriff nehmen will: "Als Bürgermeister würde ich mein besonderes Augenmerk legen auf ein Gemeinde-Entwicklungskonzept im Dialog mit den Einwohnern und auf eine familien- und seniorenfreundliche Gemeinde sowie ein ansprechendes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche."

Im Gespräch stellt Jürgen Lenk klar, "dass ich für alle Ortsteile da sein möchte und mit allen Bürgern darüber nachdenke, wo wir uns im Jahr 2030 sehen." Mit Weitblick will er seniorengerechten Wohnraum schaffen und die ärztliche Versorgung sicherstellen. Dass ihm die überregionale Vermarktung des Kurorts Bad Brambach wichtig ist, fügte Jürgen Lenk noch hinzu. Um Bürgermeister zu werden, muss einer der drei Kandidaten am 9. September über 50 Prozent aller Stimmen bekommen. Kommt es nicht dazu, wird es am 30. September einen zweiten Wahlgang geben, wo dann die einfache Mehrheit genügt.