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Wie Bibliothek früher funktionierte

Ausstellung Städtische Bibliothek in Reichenbach wurde schon 1880 eröffnet

Reichenbach. 

Reichenbach. Wie die Bibliothek früher funktionierte, als es noch keine Computer gab, zeigt eine Ausstellung in der Jürgen-Fuchs-Bibliothek in Reichenbach. Ältere Leute werden sich noch daran erinnern, als in der Bibliothek Kärtchen und Zettel per Hand ausgefüllt wurden, wenn man sich Bücher entlieh. Das ist heute fast gar nicht mehr vorstellbar. Doch das Handwerkszeug für den Bibliothekar damals ist in der Reichenbacher Jürgen-Fuchs-Bibliothek bis heute erhalten geblieben.

So hat sich die Einrichtung entwickelt

In einer kleinen Ausstellung kann man auf historischen Spuren wandeln, was die Bibliotheksnutzung früher betrifft. Eine Bibliothek in Reichenbach gab es schon im Jahr 1880. Am 1. Februar 1880 war die Eröffnung der Reichenbacher Volksbibliothek mit insgesamt 289 Büchern. 1928 erfolgte die Umbenennung in Stadtbücherei mit 9.000 Büchern in der Bahnhofstraße 83 in Reichenbach. Zu DDR-Zeit nannte sich die Einrichtung Stadt- und Kreisbibliothek, damit verbunden war die zusätzliche Übernahme der Versorgung von 18 Gemeindebibliotheken des damaligen Kreises mit Austauschliteratur. Es erfolgte gleichzeitig der Umzug in die Museumstraße 2a in Reichenbach. In der Zeit von 1991 bis April 2001 war das Domizil der Bibliothek in die Bahnhofstraße 105.

Der Bestand wurde entsprechend der Interessen der Leser aktualisiert: Zusätzlich neben Büchern kam die Ausleihe von CD's, CD-ROM's und Sachvideos dazu. Am 14. Mai 2001 erfolgte die Neueröffnung der Jürgen-Fuchs-Bibliothek im neuen Rathaus in Reichenbach mit einem umfassenden und stetig aktualisierten Medienangebot. Auch Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene gehören heute zum Angebot.



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