Wie erfolgreich waren Lebensmittelkontrollen 2017?

Kontrolle Barbara Klepsch gibt Jahresbericht in Plauen

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Foto: SolStock/Getty Images

Plauen. "Die Lebensmittelüberwachungsbehörden im Freistaat haben ihre Kontrollaufgaben engagiert, zuverlässig und mit großem Sachverstand wahrgenommen." So lautet das Fazit von Sachsens Verbraucherschutzministerin Barbara Klepsch. Sie hat am Montag an der Staatlichen Studienakademie in Plauen den Jahresbericht über die Tätigkeit der Lebensmittel- und Futtermittelüberwachungsbehörden für das Jahr 2017 vorgestellt.

 

Auch das Thema Fipronil in Eiern sprach die Ministerin an. Dies sei nun leider wieder aktuell, Sachsen sei jedoch bislang nicht betroffen. Aus den Niederlanden sind erneut belastete Eier nach Deutschland gekommen. "Dank der routinemäßigen Untersuchungen von Eiern auf Fipronil konnten die Fälle schnell erkannt und die Eier aus dem Handel entfernt werden", so Barbara Klepsch.

 

Über die Hälfte der Betriebe wurde kontrolliert

 

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr von den über 66.000 statistisch erfassten Lebensmittelunternehmen über 37.000 Betriebe, also 55 Prozent, kontrolliert. Bei lediglich 1.331 Betrieben wurden relevante Mängel oder "Verstöße" festgestellt. Klepsch kommentiert: "Das zeigt einmal mehr, dass sich die überwiegende Mehrheit der Lebensmittelunternehmen an geltendes Recht hält."

 

Darüber hinaus geben spezielle Landesüberwachungsprogramme, beispielsweise zur Kontrolle von Rohmilchautomaten oder von Bäckereien und Konditoreien, Aufschluss über mögliche Schwachstellen und dienen als Grundlage künftiger Kontrollschwerpunkte.

 

Ab 2019 wird an der Staatlichen Studienakademie in Plauen ein theoretischer Fortbildungslehrgang für angehende Lebensmittelkontrolleure angeboten. Damit ist Plauen künftig deutschlandweit die vierte Bildungsstätte, die eine derartige Fortbildung anbietet.