Wie geht's weiter im Gastgewerbe?

Fachkräftedialog Die IHK begrüßte zum Auftaktkonferenz über 50 Teilnehmer

Falkenstein. 

Falkenstein. Es sind kaum noch Fachkräfte zu bekommen. Vor allem das Gastgewerbe im Vogtland bekommt das zu spüren. Denn in der Region ist die Zahl der Arbeitsplätze in den Hotels und Gaststätten um 500 Beschäftigte gestiegen.

Ausschlaggebend für den Tourismus der Region

Der Bedarf steigt bei sinkender Ausbildungsquote. Landrat Rolf Keil stellte am Montag fest: "Diese Branche hat in Mitarbeiten gerechnet einen Anteil von drei Prozent auf dem Arbeitsmarkt. Aber die Wahrnehmung ist viel größer." Weil die Hotellerie und das Gastgewerbe einen Rückgang der Betriebe insgesamt vermelden müssen, schrillen nun bei der Industrie und Handelskammer (IHK) die Alarmglocken. Angela Seidel weiß, wie wichtig die Gastronomie für eine Region ist. Einheimische und Touristen sehen in der Lokal- und Hotel-Vielfalt ein Attraktivitäts-Merkmal.

Die IHK-Referentin hatte zusammen mit der IHK-Führungsriege sowie Vertretern der Politik zum Fachkräftedialog Gastgewerbe nach Falkenstein eingeladen. Über 50 Teilnehmer waren gekommen. Ein voller Erfolg. Unter anderem auch, weil Impulsvorträge neue Ideen und Anregungen einbrachten. Hintergrund: Im Vogtland müssen etliche Lokale inzwischen Ruhetage einlegen, weil nicht genug Personal verfügbar ist. Nur gut profilierte Betriebe mit kreativen Angebotskonzepten sind zukunftssicher aufgestellt.