Wie geht's weiter im Parktheater?

Theater SPD-Stadtrat Benjamin Zabel fordert Wirtschaftlichkeit

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Ronny Bley (li.) im Gespräch mit den Plauener SPD-Stadträten. Foto: Karsten Repert  Foto: Karsten Repert

Plauen . Bekommt das Parktheater die ursprüngliche Kapazität von 5.000 Besuchern zurück oder macht die Stadt Plauen mit der Hälfte weiter. Das ist die große Frage, die es jetzt zu beantworten gilt. Wegen der enorm gestiegenen Sicherheitsstandards geht es so wie bisher nicht weiter.

Der bisherige Betreiberverein hatte in den letzten Jahren haarscharf an der Grenze des Erlaubten gearbeitet, um große Stars in die Spitzenstadt zu holen. Inzwischen hat die Stadt Plauen das Areal wieder selbst übernommen.

Festhallen-Leiter Ronny Bley hat nun auch in der Freiluft-Spielstätte das Sagen. "Wir bringen es durch kleine Baumaßnahmen auf eine genehmigte Kapazität von 2.450 Besuchern. Musikstars wie Adel Tawil oder Mark Forster lassen sich mit solchen Zahlen nicht finanzieren", betont Ronny Bley.

Was so nicht ganz stimmt ...

Der neue Parktheater-Chef wehrt sich übrigens vehement gegen ungerechtfertigte Kritik. Auf Nachfrage einiger SPD-Stadtrats-Mitglieder antwortete Bley: "Es wurde behauptet, dass wir auf Sparflamme kochen. Dabei haben wir in ganz kurzer Zeit ein wie ich finde doch noch vernünftiges Programm mit heißer Nadel gestrickt." Dazu muss man wissen, dass viele Veranstalter jetzt bereits die Jahresplanungen für 2019 und 2020 vornehmen. Ronny Bley ist mit seiner Mannschaft erst im Januar 2018 angetreten.

SPD-Stadtrat Benjamin Zabel ließ beim Vororttermin schon einmal deutlich anklingen, "dass unsere Stadt bereits jetzt 6,5 Millionen Euro freiwillig für die Kultur ausgibt. Wir haben Verantwortung gegenüber späteren Generationen. Also dürfen wir uns nicht übernehmen und nichts bauen, was wir dann hinterher nicht finanzieren können."