Wie ist das mit der Schwerelosigkeit?

Ausstellung Auf den Spuren des Weltraumfluges von Sigmund Jähn

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Die Experimente in der Ausstellung gefielen der Familie aus Oberfranken besonders bei ihrem Besuch. Foto: Simone Zeh

Morgenröthe-Rautenkranz. Wie viel wiegt man auf dem Mond? Wie ist das mit der Schwerelosigkeit? Diesen und vielen anderen Themen widmet sich die Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz. Erst jüngst gab es einen mächtigen Besucheransturm. In den Winterferien und anlässlich des 80. Geburtstages von Sigmund Jähn, des ersten deutschen Kosmonauten im Weltall, der aus Morgenröthe-Rautenkranz stammt. "Es kamen bis zu 500 Besucher an einem Tag", resümierte Romy Mothes, die Ausstellungsleiterin, erfreut. Die Besucher kommen dabei längst nicht nur aus der Region. Neu in der Schau auf zwei Etagen sind die Modell eines Sojus-Raumschiffes und der Nachbau einer Mercury-Kapsel in Originalgröße, mit der John Glenn im Jahr 1962 die erste Erdumkreisung eines US-Astronauten absolvierte.

Hauptanliegen der Exposition ist es, den Nutzen der Weltraumforschung für die Menschheit nahe zu bringen. Es geht vom geschichtlichen Abriss über die Erkenntnisse und die Entwicklung der Astronomie und dem Wunsch des Menschen, die Erde zu verlassen, hin zu den ersten Flug- und Raketenexperimenten. Der Bogen spannt sich weiter über die ersten künstlichen Erdtrabanten, die ersten Männer im All, das Mondlandeprogramm bis hin zur neuen internationalen Raumstation. Natürlich wird der Flug von Dr. Sigmund Jähn, besonders hervorgehoben.

Neben Originalraumanzügen und Forschungsgeräten gibt es interessante Exponate, die vom ganz alltäglichen Leben in der Schwerelosigkeit berichten und wie die Ergebnisse der Flüge in Medizin, Biologie, Industrie und im täglichen Gebrauch genutzt werden.