Winter verordnet Baustelle eine Zwangspause

baufortschritt Turnhallenbau in Pausa stagniert wegen Minustemperaturen

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Peter Hahn und Schulleiter Jürgen Kolbe auf der Baustelle. Foto: Simone Zeh

Pausa. Eigentlich sollte dieses Jahr noch das Dach auf die zukünftige neue Turnhalle in Pausa kommen. Das war der Wunsch des Bürgermeisters. Doch Schnee und Frost haben dem Turnhallenbau eine Zwangspause verordnet.

Das Wetter spielte nicht mit

Erst war es der Sturm, der den Kranarbeiten Einhalt gebot. Dann folgten Schnee und Eis. Jetzt ruhen die Bauarbeiten erst einmal. "Wir hatten so schon Glück, dass wir bisher bauen konnten", sagt Peter Hahn vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Pausa. Rechts und links stehen die Seitenwände. Allerdings kommt die gleiche Höhe noch mal oben dazu. Die vorgefertigten Stahlträger liegen bereit. Zuvor muss noch eine Bewehrung zur Verstärkung rein. Wann es weitergehen kann, entscheiden allein die Temperaturen. Der Boden des Innenbereichs der zukünftigen Turnhalle, der aus einer Betonplatte, bewehrt mit Eisen, besteht, ist in diesen Tagen stellenweise spiegelglatt.

Schwieriger Baugrund

Bevor die Betonplatte reinkam, hatte es bereits zusätzlichen Arbeitsaufwand auf der Fläche, einen ehemaligen Spielplatz an der Schule, gegeben. "Die Fläche war eigentlich kein Baugrund", sagt Peter Hahn. "Da mussten einige Kubikmeter Beton eingebaut werden." Außerdem musste das abschüssige Areal aufgefüllt werden, um es auf ein Niveau zu bringen. Das war laut Planung nicht vorgesehen. Da wären bis zu drei Meter aufzufüllen gewesen. In der Mitte werden die zwei Spielfelder entstehen, die später auch voneinander abgetrennt werden können. An jeder Seite eines Spielfeldes - also insgesamt vier - werden Tribünen gebaut, die einklappbar sind. Der Haupteingang indes, rechter Hand soll ein Vereinsraum und der Sanitärtrakt rein, befindet sich nur einen Steinwurf von der Schule entfernt.

Zeitpunkt der Fertigstellung nicht sicher

Jürgen Kolbe, Leiter der Oberschule, ist bei den regelmäßigen Baubesprechungen dabei. "Es gibt eine gute Zusammenarbeit mit der Baufirma." Gerade was die Sicherheitsbestimmungen für die Schüler betrifft. Ob die neue Zweifelder-Turnhalle im August fertig ist, könne man jetzt noch nicht sagen, so Peter Hahn. "Wir haben ja erst spät mit dem Bau angefangen." Da der Fördermittelbescheid erst im März dieses Jahres gekommen sei. Es folgten die notwendigen Ausschreibungen an die Baufirmen und die Fristen, die einzuhalten waren. "Erst im August konnte mit dem Tiefbau, den Erdarbeiten, begonnen werden." Für den gesamten Pausaer Turnhallenneubau waren 3,4 Millionen Euro veranschlagt worden, dabei gibt es in zwei Jahresscheiben (2017 und 2018) reichlich 1,4 Millionen Euro Fördergeld. 630.000 Euro der Kosten sind nicht förderfähig.



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