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Sachsen

Wird die 40.000 geknackt?

Bauernmarkt 60 Direktvermarkter aus zwölf Ländern ab nächsten Samstag

Die Österreicher wollten eine Plauener Erfolgsgeschichte kopieren. Doch der Europäische Bauernmarkt bleibt weiter einmalig. Denn in der Alpenrepublik wurde das Projekt jetzt nach vier Jahren eingestellt. In der Spitzenstadt hingegen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. "Auf dem 19ten Europäischen Bauernmarkt präsentieren ab 8. März 60 Direktvermarkter aus zwölf Ländern ihre Waren", kündigt Michael Bretschneider an. Der Chef-Organisator berichtet: "In Österreich versuchte man, auch einen internationalen Großmarkt zu veranstalten. Dort ist man nun gescheitert." Im Vogtland hingegen boomt es in der Biller-Veranstaltungshalle weiter. Vom 8. bis 15. März wird es wieder sehr eng: "Im vergangenen Jahr kamen 38.000 Kunden. Es gab Händler, die mussten unter der Woche zu Hause neue Ware holen, weil man sich verkalkuliert hatte", erinnert sich Yvonne Müller, die im Organisationsbüro des Möbelhauses Biller arbeitet. Unternehmerin Annette Pietrusiewicz aus Polen hatte ein solches Problem. In der 800 Kilometer entfernten Wurstfabrik von Lopuszno konnte man gar nicht fassen, dass es nach vier Tagen einige Fleischprodukte am Stand in Plauen nicht mehr gab. Annette Pietrusiewicz ist diesmal vorbereitet: "Unser Kühl-LKW ist bis unters Dach voll. 20 Wurstsorten haben wir dabei." Auf der "Grünen Woche des Vogtlandes" gibt es Leckereien aus 30 europäischen Regionen. Die Naturprodukte werden täglich von 10 bis 18 Uhr verkauft. Die Händler reichen zuvor gerne auch eine Kostprobe. Die Veranstalter rechnen mit bis 40.000 Besuchern. Das wäre Rekord. kare