Yaco Racing: Eine Schwierige Saison geht zu Ende

Motorsport Philip Geipel hadert mit den Umständen

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Rahel Frey und Philip Geipel bei ihrem Heimrennen auf dem Sachsenring. Foto: Thorsten Horn

Plauen. Nur eine Woche nach dem Heimspiel auf dem Sachsenring endete für das Plauener Team Yaco Racing in Hockenheim die ADAC-GT-Masters-Saison 2017.

Nachdem der Plauener Philip Geipel und seine Schweizer Teamkollegin Rahel Frey das vorige Jahr in den Top 10 abgeschlossen hatten, wollte man in diesem Jahr natürlich daran anknüpfen, doch daraus wurde nichts. Wie der 30-Jährige erklärte, steht und fällt viel mit dem zur Verfügung stehenden Budget.

"Nach dem bisherigen Saisonverlauf haben wir schon vermutet, dass wir auch bei unserem Heimrennen genauso schlecht aussehen, wie bei den anderen Rennen dieses Jahr. Nur einmal im Regen lief es richtig gut für uns. Wir sind in diesem Jahr leider weit weg von dem, was das Auto hätte bringen müssen bzw. was es kann. Das haben wir ja im vorigen Jahr, unter anderem mit Platz zwei auf dem Sachsenring, bewiesen. Für dieses Jahr gab es einen neuen Reifentyp, den wir mit unseren Mitteln nicht ans arbeiten bekommen haben. Andere Teams, bei denen Geld scheinbar keine Rolle spielt, haben von Jahr zu Jahr aufgerüstet, wir sind hingegen das mit Abstand kleinste Team mit dem kleinsten Budget in dieser Serie und müssen gegen verkappte Werksteams kämpfen. Die GT3 ist momentan weit weg vom Kundensport. Wenn das die Zukunft ist, müssen wir unser Mitwirken stark überdenken."

Nachdem man auf dem Sachsenring mit einem Ausfall und einem 17. Rang vorliebnehmen musste, verpasste man im familieneigenen Audi R8 LMS beim Finale mit den Plätzen 15 und 16 die Punkteränge erneut.