Züchter geben Einblicke

Verein Neugernsdorfer leitet Vogtland-Gruppe

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Manuel Köber, Hermann Männche, Michel Männche und Tobias Seiler (von links) mit ihren Altenburger Trommeltauben. Foto: Simone Zeh

Vogtland. Altenburger Trommeltauben im seltenen Farbschlag züchtet Hermann Männche, nämlich in schwarz gemöncht. "Da bin ich einer der wenigen Züchter in Deutschland." Auch seine Trommeltauben in schwarz gescheckt seien selten. Insgesamt besitzt der Züchter aus Neugernsdorf bei Greiz über 200 Tauben. Was macht die Altenburger Trommeltaube aus, was ist so faszinierend an ihr? "Es sind eher schlichte Tiere, es ist eine lebhafte Rasse." Charakteristisch ist besagte Trommelstimme, mit welcher sie "wack wack" ruft.

Der Neugernsdorfer hat außerdem den Vorsitz der Vogtland-Gruppe des Sondervereins Altenburger Trommeltauben. Zu diesem gehören sieben Gruppen: Bayern, Thüringen, Vogtland, Erzgebirge, Hessen, Nordwest und Altenburg. Von Altenburg indes hat sie ihren Namen, sie stammt ursprünglich aus dem sächsisch-thüringischen Altenburger Land. "In Altenburg findet jedes Jahr im Dezember auch eine Trommelleistungsprüfung statt", so Hermann Männche. Erst in diesem Jahr wurde die bundesweite Hauptsonderschau in der Region veranstaltet. Da war der einzigartige Gesang der Tauben zu vernehmen. "Wack wack" riefen die Altenburger Trommeltauben. Bei 817 Tieren ein ordentliches Konzert. In mehreren Farbschlägen - unter anderem blau mit schwarzen Binden und blau mit weißen Binden - züchtet auch Manuel Köber aus Dobia die Tiere. "Mit dem Farbschlag blau gescheckt begann ich im Jahr 2002. Die Tiere hatte ich damals von Hartmut Oertel, einem Züchter aus Unterreichenau." Die Tiere faszinieren den Züchter bis heute.