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Zuschüsse für gebeutelte Unternehmer

Kommunalpolitik Elsterberger Stadträte setzen in der Krise ein Zeichen

Elsterberg. 

Elsterberg. Viele Elsterberger Unternehmer hatten in den vergangenen Wochen aufgrund der Coronaschutz-Verordnungen keine Umsätze. Diejenigen, die es am härtesten traf, können nun bei der Stadt einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro beantragen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Dem stimmten die Stadträte in einem Umlaufverfahren schriftlich zu. Von der Hilfe sollen Firmen profitieren, die den Betrieb in den zurückliegenden Wochen auf null runterfahren mussten. Angesprochen sind solche Unternehmen, die keinen Liefer- und Abholdienst oder einen Online-Shop aufbauen konnten.

Außerdem beschloss der Finanzausschuss, die Gewerbesteuer-Vorauszahlungen des zweiten Quartals befristet auf drei Monate zinslos zu stunden. Elsterbergs Rathauschef Sandro Bauroth (FDP) sprach von guten Entscheidungen in schwierigen Zeiten. Mit Blick auf die Haushaltslage wollte man die Zuschüsse nicht mit der Gießkanne verteilen.

WLAN-Hotspots sollen dieses Jahr in Betrieb gehen

In einem weiteren Umlaufverfahren beschlossen die Stadträte die Vergabe zur Installation eines WLAN-Hotspots. Den Auftrag über maximal 15.000 Euro erhielt eine Adorfer Firma. Läuft alles nach Plan könnten die Hotspots noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Bauroth sieht darin eine Aufwertung des Tourismus- und Kulturstandorts.

Beim Projekt "Kulturweg der Vögte" spielt auch die Burg Elsterberg eine Rolle. Das Wahrzeichen der Stadt wird seit Monaten umfassend saniert.