"Gute Bildung ist das Zukunftsthema"

Interview Yvonne Magwas (CDU) kämpft für den ländlichen Raum

Yvonne Magwas ist 37 Jahre alt. Sie wurde in Rodewisch/Vogtland geboren. Sie lebt mit einem festen Freund. Von Beruf ist sie Diplom-Soziologin. Seit 2001 ist sie Mitglied der CDU, seit 2013 Bundestagsabgeordnte.

Warum haben Sie sich für eine erneute Kandidatur entschieden?

Ich möchte weiterhin starke Stimme meiner Heimat in Berlin sein und mich für den ländlichen Raum einsetzen. Demokratie lebt vom Mittun.

Wo sehen Sie die drängendsten Probleme, die man angehen muss?

Der ländliche Raum braucht deutlich mehr Unterstützung. Wir brauchen überall Zugang zu Bildung, Arbeit, öffentlicher Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Dafür möchte ich weiterarbeiten.

Wenn Sie ein einziges großes Projekt umsetzen könnten, welches wäre das und warum?

Gute Bildung ist das Zukunftsthema. Wir brauchen endlich einheitliche Bildungsstandards in ganz Deutschland. Wichtig ist, dass dabei die Qualität nicht verringert und wesentliche Lerninhalte vernachlässigt werden. Abschlussprüfungen sollten in den Kernfächern Deutsch und Mathematik Pflicht sein.

Was verbindet Sie mit der hiesigen Region und mit Ihrer Partei?

Das Vogtland ist meine Heimat, hier sind meine Familie und Freunde, hier fühle ich mich wohl. Wir Christdemokraten machen Politik auf Grundlage des christlichen Menschenbildes - jeder wird gebraucht und muss die gleichen Chancen bekommen.

Warum wenden sich immer mehr Menschen von der Politik ab? Was wollen Sie dagegen tun?

Die Demokratie lebt von der Fähigkeit zum Kompromiss und dem konstruktiven Gespräch. Das ist mir wichtig. Darauf verwende ich viel Zeit. Die Schreihälse vergiften das Klima - sie sind schuld an Politikverdrossenheit mit ihren scheinbar einfachen Antworten.