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Chemnitz

Ist das Wahrheit oder Tradition?

Nachgehakt Wo findet man die Originalschauplätze zur Weihnachtsgeschichte?

Und es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem... Mit diesen Worten beginnt die Geburtsgeschichte von Jesu Christus - der Grund, warum fast zwei Milliarden Christen jährlich Weihnachten feiern. Das sogenannte Fest der Liebe zählt im Christentum zu den wichtigsten Feiertagen im Jahr. Jesus ist nach christlichem Glauben der Sohn Gottes - er war auserwählt, die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Daher nannten seine Anhänger ihn auch Christus, was so viel bedeutet wie der Gesalbte oder der Erlöser.

Manche Plätze kann man besichtigen

Im Allgemeinen wird gesagt, dass Jesus am 25. Dezember geboren wurde. Schaut man sich aber die Evangelien in der Bibel an, dann findet man dieses Datum nirgends geschrieben. Das genaue Geburtsdatum von Jesus Christus ist nicht bekannt, wurde später von der Kirche aber auf den 25. Dezember gelegt. Wobei wir auch schon bei den Traditionen sind. Auf Bildungsreisen durch das Heilige Land erfahren die Teilnehmer oftmals eine ganze Menge zum Thema "Bibel". Die Reiseleiter vor Ort erklären ganz genau welche Begebenheiten belegt sind oder wann es sich um Traditionen handelt.

So zum Beispiel der Ort, an dem Maria vom Engel Gabriel erfahren haben soll, dass sie den Sohn Gottes gebären wird. Sie war 14 Jahre alt und hörte die Stimme. Heute gibt es an besagter Stelle die Verkündigungsbasilika mit der Verkündigungsgrotte. Oder die Weiden der Schafhirten. Drei der Hirten schliefen in der Nacht von Christi Geburt nicht, sondern bewachten die Herde. Es gab damals viele Schafweiden. Heute sind sie bebaut.



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