Wie aus Eiern Eierlikör wird

Weihnachtsmarkt Schauhandwerk an neuem Stand von "Liebelei"

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Täglich um 11 Uhr können Besucher des Weihnachtsmarktes bei der Produktion von Eierlikör zuschauen. Foto: privat/Liebelei

Jedes Jahr gibt es auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt Neuheiten zu entdecken. Eine Premiere mit ihrem Stand haben in dieser Saison die Herren von "Liebelei". Hinter dem charmanten Namen verbirgt sich ein selbst kreierter und eigens produzierter Eierlikör.

"Den ganzen Herbst über haben wir an der perfekten Rezeptur getüftelt", erzählt Thomas Rebsch, der Ideengeber für das Projekt und Geschäftsführer der Spinnerei Chemnitz. Drei Geschmacksrichtungen - pur, mit Schokolade und mit Spekulatius - sind entstanden. Eine gewisse Entwicklungszeit habe zum Beispiel die Konsistenz des Getränks benötigt. Nicht zu dünnflüssig sollte der Likör sein, aber auch nicht so dick wie Pudding. Und schließlich ging es noch um die Frage des Alkoholgehalts. "Wir haben fast 40 Alkoholsorten getestet, da der Likör nicht zu scharf sein sollte", so Thomas Rebsch. Herausgekommen ist nun ein feines Destillat mit mildem Geschmack.

Wie macht man Eierlikör?

Aber wie macht man eigentlich Eierlikör? Besucher des Chemnitzer Weihnachtsmarktes haben täglich um 11 Uhr die Möglichkeit, sich vor dem "Liebelei"-Stand, gegenüber vom Rathauseingang, anzuschauen, wie aus Bio-Eiern der bekannte Likör wird. Zunächst werden da Eier und Zucker gemischt und zu einer gleichmäßigen Masse aufgeschlagen. Kaffeesahne, Alkohol und Gewürze kommen hinzu. Über dem Wasserbad wird nun weitergerührt, bis die Flüssigkeit an eine Temperatur von 60 Grad herankommt. Wenn die gewünschte Sähmigkeit erreicht ist, wird der Eierlikör warm in Flaschen abgefüllt.

Und wie schmeckt's den Chemnitzern? "Sehr gut! Wenn das so weiter geht, würden wir 2018 gern wieder mit einem Stand hier vertreten sein", sagt Thomas Rebsch.