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Weltblutspendetag: Was es zum Blutspenden zu wissen gibt

Spende Blutspenden rettet Leben

Blutspenden rettet Menschenleben. Und Blutkonserven werden täglich gebraucht. Auch in der Coronazeit ist die Spendenbereitschaft relativ hoch. Für viele Menschen ist der Gang zur Blut- oder Plasmaspende regelmäßig in den Kalender eingetragen. Doch es gibt auch Skeptiker, die bislang nicht gespendet haben. Das sollte man vor der Spende wissen:

 

Wer ist zum Blutspenden geeignet?

Auch wenn am Tag der Spende ein Gesundheitscheck im Spendenzentrum durchgeführt wird, können Sie vorab anhand verschiedener Kriterien entscheiden, ob Sie überhaupt spenden dürfen. Denn nicht jeder ist für eine Blutspende geeignet. Erstspender müssen zwischen 18 und 65 Jahren alt sein. Das maximale Spendenalter beträgt 73 Jahre. Außerdem darf kein Übergewicht (mehr als 180 Kilogramm) oder Untergewicht (weniger als 50 Kilogramm) vorliegen. Für Schwangere und Stillende ist die Blutspende auch eine zu große körperliche Belastung. Außerdem darf man nur im Abstand von mindestens 56 Tagen und viermal als Frau bzw. sechsmal als Mann innerhalb eines Jahres spenden.

 

Weitere Ausschlusskriterien

Wenn Sie Drogen nehmen oder diese bereits über die Nasenschleimhaut konsumiert haben, dürfen Sie ebenfalls kein Blutspenden. Tätowierungen (auch Permanent- Make-up) sowie das Stechen von Piercings sollte mindestens sechs Monate her sein. Personen mit sexuell übertragbaren Krankheiten oder Leberentzündungen sowie akuten Erkältungssymptomen werden auch von der Spende ausgeschlossen. Außerdem sollte man nicht Spenden, wenn man innerhalb der vergangenen acht Wochen Kontakt zu einer ansteckenden Person hatte oder eine Spritze oder Impfung bekommen hat. Ebenfalls müssen verschreibungspflichtige Medikamente (ausgenommen der Pille und anderer Hormonpräparate) berücksichtigt werden.

 

Welche Blutgruppe wird am meisten benötigt?

Um zu bestimmen, welche Blutgruppen am meisten benötigt werden, wurde eine Blutampel erstellt. Es gibt die vier Blutgruppen A, B, AB und 0, wobei es zusätzlich zu jeder Blutgruppe nochmals einen positiven oder negativen Rhesusfaktor gibt. Somit entsteht der Bedarf folgender Blutgruppen (häufig benötigt bis selten benötigt): A+, A-, 0+, 0-, B+, B-, AB+ und AB-. Spender- und Empfängerblut müssen bei einer Transfusion unbedingt gleich sein! Das Blut der Blutgruppe 0 mit negativen Rhesusfaktor ist besonders gefragt, denn dieses kann bei vielen Patienten eingesetzt werden.

 

Weitere Hinweise zur Blutspende

Sie sollten zum Spendentermin unbedingt einen gültigen Personalausweis mittbringen. Es ist hilfreich, vorher viel Wasser getrunken zu haben, um den Flüssigkeitsverlust von 500ml auszugleichen. Außerdem sollte fettreiches Essen sowie Stress vor der Spende vermieden werden.

 

Anlaufstellen für interessierte Spender

Chemnitz: Haema Blutspendezentrum (Markt 5, Chemnitz), DRK-Blutspendendienst (Zeisigwaldstr. 103)

Erzgebirge: DRK-KV Stollberg e.V. (Chemnitzer Str. 21, Stollberg)

Westsachsen: Haema Blutspendezentrum (Marienstr. 3, Zwickau),

Vogtland: Haema Blutspendezentrum (Oberer Steinweg 10, Plauen), DRK-Zentrum Plauen/Vogtland e.V. (Kurze Str. 18-20, Plauen), DRK Kreisverband AUerbach e.V. (Bahnhofstr. 24, Auerbach)



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