1,5 Tonnen Geschenke für Rumänien

Hilfe Transport zum Fest wird Tradition in Lichtenstein

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Ingrid Wolf, Dorothea und Karlheinz Böhme, Manuel Günther und Veiko Hitzig beim Beladen. Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. Während viele Menschen zwischen Weihnachten und Silvester die Beine hochlegen und es ruhig angehen lassen, hat die Rumänienhilfe Lichtenstein in diesem Zeitraum eine besondere Aufgabe.

Bereits zum fünften Mal wird ein weihnachtlicher Geschenktransport durchgeführt. Der Start war am zweiten Weihnachtsfeiertag, am Donnerstag wurden die Geschenke verteilt und Silvester wollen die Helfer schon wieder zuhause feiern.

Es ging nach Siebenbürgen

Mit auf Tour gingen rund 130 Pakete mit einem Gewicht von anderthalb Tonnen, die mit zwei Kleinbussen und einen Pkw transportiert werden. "Die Päckchen wurden ganz gezielt für bedürftige Familien gepackt", erzählt Dorothea Böhme von der Rumänienhilfe Lichtenstein. Ziel der Fahrt war Jakobsdorf im rumänischen Landesteil Siebenbürgen, der einst von deutschen Siedlern geprägt wurde. Heute leben hier vor allem in den Dörfern viele Angehörige der Volksgruppen der Sinti und Roma, die oftmals bettelarm sind.

Um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und so auch die Flucht in andere Ländern zu verhindern, betreibt die Rumänienhilfe auch eine Sozialstation in Jakobsdorf, die Hilfsgüter verteilt oder für einen Obolus verkauft. Außerdem wird eine medizinische Versorgung ermöglicht. Dafür werden regelmäßig Spendengüter gesammelt.

Im Jahr 2017 konnten auch vier Lkw mit Hilfsgütern nach Rumänien geschickt werden. "Die Spendenbereitschaft in der Region ist wirklich groß. Wir sind dankbar, wie das immer alles klappt", sagte Karlheinz Böhme.



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