135.000 Tonnen Kartoffeln - Da staunt die Ministerin

Besuch Ministerin Klepsch besucht Friweika in Weidensdorf

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Barbara Klepsch, Marko Wunderlich und Ines Springer mit fertig verpackten Kartoffeln. Foto: Markus Pfeifer

Weidensdorf. Über die Entwicklung des Unternehmens Friweika in Weidensdorf staunte am Mittwoch auch Sachsens Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch (CDU). Denn der Kartoffelverarbeiter und -veredler hat in den vergangenen Jahren eine beachtliche Entwicklung hingelegt und will noch weiter wachsen.

Bis zum Spätherbst soll das neue Logistikzentrum fertig sein, das sich derzeit in Bau befindet. "In den nächsten drei Jahren sind weitere Investitionen geplant", sagte Marko Wunderlich aus dem Friweika-Vorstand. Mittlerweile hat das Unternehmen eine Mitarbeiterzahl von rund 350, steht aber in Sachen Personal durchaus vor Herausforderunen. "In der Region gibt es eine starken Wettbewerb um gute Arbeitskräfte", weiß Wunderlich.

Ein Rundgang führt an allen Produktions-Schritten vorbei

Ministerin Barbara Klepsch tauschte sich mit den Unternehmensvertretern und anderem über die viel diskutierten Themen der Lebensmittelqualität und -sicherheit aus. Anschließend gab es einen zügigen Rundgang durch einige Teile des Unternehmens, das mit beachtlichen Eckdaten aufwarten kann. Rund 135.000 Tonnen Kartoffeln werden bei Friweika verarbeitet.

Für die Lagerung stehen 13.000 riesige Kisten zur Verfügung und bei der Verarbeitung kommen riesige Maschinen zum Einsatz. Sogar eine eigene Fahrzeugflotte für den Transport hat Friweika. "Es war total spannend", sagte Barbara Klepsch nach der Unternehmensvorstellung und würde gern mit etwas mehr Zeit zum noch genaueren Kennenlernen von Frikweika wiederkommen.