2.000 Sportler geben bei Hitzeschlacht alles

Sportabzeichen Tour im Limbach-Oberfrohnaer Waldstadion

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Der Wetterbericht hatte es angekündigt - und am Ende ist es tatsächlich die befürchtete "Hitzeschlacht" geworden: Ausgerechnet am bislang heißesten Tag des Jahres, dem 26. Juni, fand die große Sportabzeichentour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im Waldstadion statt.

 

Es gab viele Wasserquellen und kostenfreie Getränke

 

Statt die rund zwei Jahre geplante Veranstaltung abzusagen, entschieden sich die Ausrichter mit allen Mitteln den Temperaturen zu trotzen: So wurden alle verfügbaren Zelte und Pavillons aufgebaut, auf dem Rasen wurden kleine Planschbecken immer wieder mit Frischwasser befüllt. Wer wollte, konnte auch durch einen Wasserstrahl laufen und sich dadurch erfrischen. Alkoholfreie Getränke gab es unbegrenzt umsonst.

 

"Solch eine Mammutveranstaltung funktioniert nur dank der vielen freiwilligen Helfer"

 

Die rund 2.500 Teilnehmer der ganztägigen Veranstaltungen zogen letztlich ein positives Fazit: Der Wettkampfplan ging trotz einiger kurzfristiger Absagen vor allem von Schulen auf, an den verschiedenen Wettkampfstationen waren die Helfer motiviert und trotz der schwierigen Bedingungen freundlich. "Dafür möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken", betonte Jesko Vogel. "Solch eine Mammutveranstaltung funktioniert nur dank der vielen freiwilligen Helfer." Dass dies bei den Sportlern so ankam, bestätigen die vielen guten Worte und Dankesmails, die der Oberbürgermeister und seine Mitstreiter erhalten haben.

 

Zum Tierparkfest wird der OB zum Pinguin

 

Da lässt es sich aushalten, dass auf ihn nun die Einlösung seiner Wettschuld wartet: Da um 17 Uhr 517 Leute gleichzeitig im Stadion zum Limbach-Song von Steffen Lukas tanzten, muss der OB zum Tierparkfest im September in ein Pinguinkostüm schlüpfen. Viel Lob erhielten die Ausrichter auch von den zahlreichen prominenten Gästen. Limbach-Oberfrohna war in diesem Jahr die sechste von zehn Stationen, dazu die einzige in Sachsen.