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20.500 Fans beim ADAC GT Masters am Sachsenring

MOTORSPORT Liga der Traumsportwagen mit tollem Motorsport

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal.Als das ADAC GT Masters am zweiten September-Wochenende zum zwölften Mal am Sachsenring gastierte und damit das erste Dutzend vollmachte, pilgerten rund 20.500 Zuschauer an die Traditionsrennstrecke vor den Toren Hohenstein-Ernstthals und damit über 3.000 mehr als vor Jahresfrist. An drei Tagen sahen sie tollen Motorsport, vor allem durch die der Serie ihren Namen gebende Top-Klasse ADAC GT Masters.

Im ersten Rennen der Grand-Tourisme-Kategorie mit bis zu 660 PS starken Boliden gewannen am Samstag der Homburger Timo Bernhard und sein französischer Teamkollege Kevin Estre in einem Porsche 911 GT2 R vor den Brüdern Sheldon und Kelvin van der Linde in einem Audi R8 LMS sowie Nicolai Sylvest/Kim Luis Schramm aus Dänemark bzw. Wümbach. Allerdings bekam die Porsche-Besatzung die größten Pokale nur unter Vorbehalt überreicht, denn wegen eines technischen Regelverstoßes schweben noch ein Wertungsausschluss bzw. eine Berufungsverhandlung über dem Ergebnis.

Das Chaos-Rennen mit zwischenzeitlichem Abbruch wegen einer Ölspur auf der Start- und Zielgeraden sowie drei Safety-Car-Phasen am Sonntag entschieden Elia Erhardt aus Roth und der Eifelaner Pierre Kaffer, ebenfalls in einem Audi R8 LMS, für sich. Ihnen folgten Sgeldon und Kelvin van der Linde erneut als Zweit- sowie der Schweizer Jeffrey Schmid und der Berliner Stefan Mücke, in einem weiteren Ingolstädter R8 als Drittplatzierte aufs Podest.

Lokalmatadore ohne Fortune

Für unsere beiden sächsischen Starter, den 24-jährigen Markkleeberger Marvin Kirchhöfer und den 31-jährigen Philip Geipel aus dem vogtländischen Rosenbach verlief deren Heimspiel hingegen alles andere als wunschgemäß. Im ersten Lauf sahen beide nach Kollisionen keine Zielflagge und im zweiten belegten sie mit ihren Partnern Daniel Keilwitz bzw. Rahel Frey die Ränge acht und 21.

In der ADAC TCR Germany fuhr der 21-jährige Chemnitzer Dominik Fugel im ersten Rennen von Startplatz 14 auf die neunte Schlussposition nach vorn und schied am Sonntag nach nur einer Runde, ebenfalls nach einem Rennunfall, aus. Sein vier Jahre jüngerer Bruder belegte in einem Vorjahresauto als Rookie die Plätze 15 und 17.

Ebenfalls in der ADAC TCR Germany kam der 39-jährige Ex-Hohenstein-Ernstthaler Steve Kirsch zu einem weiteren Heimrennen, allerdings am Samstag mit allerlei technischen Problemen übers gesamte Wochenende nur drei Runden weit. Am Sonntag wollte das Auto immer noch nicht wunschgemäß laufen, so dass er gar nicht erst an den Start ging. Mehr Grund zur Freude hatte im Porsche Carrera Cup der erst 19-jährige Toni Wolf aus Schönbrunn, der die Plätze sechs und vier belegen konnte.

In der Spezial Tourenwagen Trophy bestreitet die 20-jährige Aufsteigerin aus dem Kartsport, Sophie Hofmann aus Waldenburg, ebenfalls ihre Debütsaison und schlug sich überaus achtbar. In ihrer Klasse bzw. Division konnte sie sogar gleich mehrere Pokale für dritte Plätze in Empfang nehmen. Der Meeraner Taxi-Fahrer Steffen Schwan mischte hier ebenfalls mit, stand aber in einem kleinen Ford Fiesta der Klasse bis 1,6 Liter Turbo auf verlorenem Posten.



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