2016 bringt einige Neuerungen

Erhöhungen In der Pleiße-Region steigen Steuern und Gebühren

Mit dem Beginn des neuen Jahres steigen nicht nur die Zusatzbeiträge bei vielen Krankenkassen und das Porto für die Briefe. Auch die Bürger, die in der Pleiße-Region wohnen, müssen nun in vielen Fällen tiefer in die Tasche greifen. Der Grund: Kommunen entscheiden sich auf Grund der angespannten Finanzlage für die Erhöhung von Steuern und Gebühren. In Werdau steigt die Hundesteuer. Die Besitzer der Vierbeiner müssen nun 84 Euro im Jahr bezahlen. Die Hundesteuer, die für das erste Tier fällig wurde, betrug seit 2005 nur 50 Euro. Zudem steigen die Grundsteuer A (von 300 auf 310 Prozentpunkte), die Grundsteuer B (für bebaute Grundstücke/von 440 auf 455 Prozentpunkte) und die Gewerbesteuer (von 375 auf 408 Prozentpunkte). Die Entscheidungen hat der Stadtrat bereits auf seiner Sitzung im Oktober getroffen. Nach Angaben aus dem Rathaus müssen dadurch Besitzer eines durchschnittlichen Einfamilienhauses nun 4,50 Euro mehr Grundsteuer bezahlen. Die Stadt hofft, dass durch den Schritt die Einnahmen bei der Gewerbesteuer um 256.000 Euro, bei der Grundsteuer um 72.500 Euro und bei der Hundesteuer um 34.000 Euro steigen. In Crimmitschau ist zu Beginn des Jahres eine neue Vereins- und Sozialförderrichtlinie in Kraft getreten. Dadurch müssen Vereine die kompletten Kosten für die Nutzung der Sportstätten durch Erwachsene tragen. Im Gegenzug ist der Kinder- und Jugendsport kostenlos möglich. Das stellt etliche Vereine vor eine Herausforderung. Die Eisstockschützen verzichten beispielsweise fortan auf Übungseinheiten im Kunsteisstadion im Sahnpark. In anderen Vereinen führt kein Weg an einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge vorbei.