210 Tonnen Sand für einen Volleyball-Platz

Freizeit Fleißige Helfer bauen einen Beachvolleyball-Platz in Mannichswalde

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Daumen hoch! Sie haben - mit weiterer Unterstützung - den neuen Beachvolleyballplatz gebaut. Foto: Frenzel

Mannichswalde. Die Besucher des Freizeit- und Erlebnisbades in Mannichswalde können nun auch blocken, pritschen und schmettern. Seit dem Beginn der neuen Saison steht ein Beachvolleyball-Platz zur Verfügung. Die Anlage befindet sich im oberen Bereich der Liegewiese. Bälle können bei den Mitarbeitern ausgeliehen werden.

Die Umsetzung des Projektes hat der Ortschaftsrat von Mannichswalde federführend begleitet. Zu Beginn des Jahres gab es dazu die erste Diskussion. "Wir haben damals schnell gemerkt, dass uns das Geld fehlt, um den Auftrag an eine Firma zu vergeben", erinnert sich Ortschafts- und Stadtrat Jan Schleicher (Für Crimmitschau). Deshalb stand fest: Die Männer aus Mannichswalde müssen selbst anpacken.

Freiwillige realisieren das Projekt an Wochenenden

Mit dem Fachbereich für Kultur-, Sport- und Freizeitstätten im Rathaus wurden die Bestellung von Material und das Ausleihen von Baumaschinen abgestimmt. Baubetriebshof und ein Unternehmen stellten die Technik zur Verfügung. Zudem wurden Filtervlies, Netzanlage und 210 Tonnen Sand benötigt. Im Mai ging es an die Realisierung. Die Helfer trafen sich an zwei Samstagen zu einem Arbeitseinsatz im Freizeit- und Erlebnisbad. "Hier stecken rund 110 Arbeitsstunden drin. Neben dem Ortschaftsrat haben auch Einwohner, die wir angesprochen haben, mit geholfen", sagt Jan Schleicher bei einem Blick auf das 16 Meter breite und 24 Meter lange Spielfeld.

Hier mussten der Mutterboden abgetragen und im Durchschnitt eine 30 bis 35 Zentimeter starke Sandschicht verteilt werden. Der Finanzbedarf für den Bau des Beachvolleyballplatzes beläuft sich auf rund 2500 Euro. Der Ortschaftsrat hat aus seinem eigenen Budget einen Betrag von 1000 Euro übernommen. Aus der Stadtkasse kommen 1500 Euro.