24 Stunden Autorennen: Er war dabei!

Motorsport Uwe Wächtler startete auf dem Nürburgring

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Uwe Wächtler war wieder beim größten Autorennen Deutschlands im Einsatz Foto: Thorsten Horn

Zwickau. "Natürlich schlägt mein Herz in erster Linie für den Sachsenring, aber das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat auch einen ganz besonderen Reiz. Schön, dass ich in diesem Jahr wieder mittendrin sein konnte", sagte der Ex-Motorradrennfahrer und heutzutage als Leitender Instruktor im Fahrsicherheitszentrum Sachsenring fungierende Uwe Wächtler am Rande der mit 205.000 Zuschauern größten Autorennveranstaltung Deutschlands.

Vom Team Dörr Motorsport aus Frankfurt wurde der 56-Jährige bereits im Winter kontaktiert, ob er die Mannschaft in deren 620 PS starken Lamborghini Huracan Super Trofeo beim 24h-Rennen verstärken wolle. Und er wollte. "Offensichtlich suchte das Team noch einen Fahrer, der schnell ist, aber nicht viel kaputt macht. Das hat bei mir bei meinen bisherigen 24h-Rennen und VLN-Einsätzen immer ganz gut geklappt. So kam mein Einsatz hier zustande", führte der seit ein paar Jahren in Zwickau lebende Ex-Hohenstein-Ernstthaler weiter aus.

40. Rang in der Gesamtklasse trotz defekter Antriebswellen-Manschette

155 Teams mit in der Regel vier Fahrern nahmen den Kampf zwei Mal rund um die Uhr auf. Am Ende belegte der Dörr-Lambo den 40. Gesamtrang und zugleich den zweiten Platz in der Klasse SP9. "Im Gesamtklassement wäre vielleicht noch der eine oder andere Platz mehr möglich gewesen, doch wegen einer defekten Antriebswellen-Manschette mussten wir eine zusätzliche Reparaturpause in Kauf nehmen. In unserer Klasse hatten wir nur gegen ein als Gesamtpaket besseres Auto das Nachsehen, andere dieser Kategorie konnten wir hingegen hinter uns lassen. Von daher sind wir sehr zufrieden, und Spaß hat es auch wieder gemacht", meinte Wächtler.