4,5 Millionen für ein Null-Emissions-Quartier

Umwelt Projekt für nachhaltiges Wohnen startet bereits im November

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Foto: Thomas Schmotz

Zwickau. Das Forschungs- und Transferprojekt "Zwickauer Energiewende Demonstrieren - ZED" kann im November starten, teilt die Westsächsische Hochschule (WHZ) mit. Ein Konsortium aus 13 Partnern realisiert dabei ein Null-Emissions-Quartier, das zeigen soll, wie Wohnungen auf Basis von elektrisch-thermischen Verbundsystemen zukunftssicher und bezahlbar versorgt werden können.

Antrag wurde genehmigt

"Wir freuen uns gemeinsam mit der Stadt Zwickau über den erfolgreichen Ausgang der Antragstellung im Modul II der Förderinitiative Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt", so WHZ-Sprecherin Silke Dinger. Die Auswahl wurde von den beteiligten Ressorts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf Basis eines wissenschaftlichen Begutachtungsverfahrens getroffen.

Der nun eingetroffene Zuwendungsbescheid ist die offizielle Mitteilung der Ministerien an das Projektkonsortium. Mehr als 60 Konsortien aus Stadtverwaltungen, Forschungsinstituten und Unternehmen haben sich um eine Förderung beworben.

Auch andere Projekte werden gefördert

Davon wurden die Vielversprechendsten ausgewählt: Sechs Leuchtturmprojekte sollen zeigen, wie in Stadtquartieren der Energieverbrauch gesenkt, die intelligente Vernetzung von Strom, Wärme und Mobilität gelingen und erneuerbare Energien sinnvoll in die Energieversorgung integriert werden können.

Das Vorhaben wird in den nächsten fünf Jahren mit rund 16 Millionen Euro durch das BMBF sowie das BMWi gefördert, die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf rund 23 Mio. Euro. Somit zählt das Vorhaben zu den größten Forschungsvorhaben in der Region.

Der Anteil der WHZ bei ihrem bisher größten Einzelprojekt beläuft sich auf circa 4,5 Millionen Euro. Das Projekt wird die positive Wahrnehmung Zwickaus bundesweit stärken. Die Stadt Zwickau als Konsortialführer und die am Vorhaben beteiligten Partner sind damit ein Vorbild für den nachhaltigen Umbau der Städte und Quartiere in Ostdeutschland, heißt es seitens der WHZ.



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