50/50-Chance auf 5 Millionen Euro

Spitzenforschung Zwickauer Hochschule nimmt erste Hürde im Fördermittelwettstreit

Mit dem Einzug in die finale Auswahlrunde des bundesweiten Wettstreits "FH Impuls" um Fördermittel für die Spitzenforschung hat die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) mit ihrer Projektskizze "Fahrzeug- und Infrastrukturoptimierung für spezifischen elektromobilen Straßenverkehr (EMOS)" bereits 61 weitere deutsche Fachhochschulen hinter sich gelassen. Mitte des Jahres hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Leiterin Johanna Wanka die Fördermaßnahme "Starke Fachhochschulen - Impuls für die Region" ins Leben gerufen. Forschungsstarke FHs wurden angehalten, sich mit einem Konzept, das den Transfer von Wissenschaft zu Wirtschaft erlaubt, um die bereitgestellten Mittel zu bewerben. Ende November nahm eine unabhängige Jury schließlich die Eingaben von 20 FHs in die engere Wahl, darunter die der WHZ. Bis Ende Mai 2016 muss das Team um Matthias Richter, dem Prorektor für Forschung und Wissenstransfer an der WHZ, die EMOS -Projektskizze nun in ein ausführliches Konzept für eine strategische Forschungs- und Innovationspartnerschaft mit regionalen Unternehmen überführen. Dann entscheidet sich, ob die WHZ als eine von 10 Fachhochschulen mit mindestens 5 Millionen Euro über einen Zeitraum von 4 Jahren gefördert wird. In das Konzept, das den Forschungsschwerpunkt "nachhaltige Mobilität" der Hochschule unterstreicht, sind mit Firmen wie der VW Sachsen GmbH, Indikar GmbH, FES GmbH, ZEV GmbH, WEWOBAU e. G. Zwickau, HERMS-technologies GmbH, Delta-Plan GmbH, Fiberware GmbH und Geo Net solution GmbH bereits etliche regionale Partner in das Projekt eingebunden. Sollte die Bewerbung letztlich Erfolg haben, könnte bei positiver Beurteilung und entsprechender Verstetigungsperspektive sogar eine Anschlussförderung von weiteren 5 Millionen Euro erfolgen.