500 Oldtimer rollen ab Freitag

Vorbereitung Treffen findet vom 28. bis 30. April in Werdau statt

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Zum Oldtimertreffen können die Besucher mehr als 500 historische Fahrzeuge auf der Westtrasse bestaunen. Foto: Frenzel

Werdau. Die Fans des IFA-Oldtimertreffens freuen sich auf ein Jubiläum: Die traditionsreiche Veranstaltung findet vom 28. bis 30. April zum 20. Mal in Werdau statt. 1998 gab es - unweit des einstigen Kraftfahrzeugwerks "Ernst Grube" - die Premiere. Seitdem kommen die Liebhaber der historischen Nutzfahrzeuge einmal im Jahr in die Stadt an der Pleiße.

Mehr als 500 Teilnehmer erwartet

Um die Organisation des Treffens kümmert sich ein Team um Hans-Jürgen Beier. Der Leiter des Stadt- und Dampfmaschinenmuseums erwartet diesmal weit mehr als 500 Teilnehmer. Sie reisen zum Teil aus dem gesamten Bundesgebiet an. Zum IFA-Oldtimertreffen sollen dabei vor allem Fahrzeuge der Typen G5, H6, S 4000-1, H3A, W50 und H6-Bus bestaunt werden. Das Besondere: Die Besitzer können (fast) zu jedem Wagen eine eigene Geschichte erzählen.

Das Festgelände öffnet sich am 28. April zwischen 13 und 22 Uhr für Besucher. Am 29. und 30. April ist der Einlass der Gäste jeweils ab 8 Uhr geplant. Der Eintritt für Erwachsene kostet am Freitag und am Sonntag jeweils 3 Euro. Am Samstag, wenn auf der Partymeile am meisten Andrang herrscht, müssen 4 Euro gezahlt werden. Kinder und Jugendliche (6 bis 16 Jahre) sowie Auszubildende und Studenten zahlen jeweils 1 Euro pro Tag. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Oldtimermeile aus 80 Meter Höhe

Zum IFA-Oldtimertreffen soll - wie schon in den letzten Jahren - wieder ein riesiger Kran aufgebaut werden. Dadurch können die (mutigen) Besucher aus einer Höhe von rund 80 Metern einen Blick auf die riesige Oldtimermeile werfen.

Am Sonntag setzen sich die historischen Fahrzeuge gemeinsam in Bewegung. Die Aufstellung für einen Korso beginnt 12 Uhr. Der Startschuss fällt 13 Uhr. Diesmal geht's in Richtung Steinpleis. Von dort rollen die Wagen durch den Kreisverkehr an der Mitteltrasse über Werdau-Sorge zum Markt. Dort sind die Verabschiedung der Teilnehmer und die Übergabe der Urkunden geplant. "Wir fahren zum Jubiläum endlich wieder einmal einen größeren Korso", freut sich Hans-Jürgen Beier. Er hofft, dass viele Oldtimer-Fans am Streckenrand einen Blick auf die Nutzfahrzeuge werfen.