580 Sportler waren beim Marktlauf dabei

Laufevent In Limbach-Oberfrohna hieß es auch "Rund um den Schafteich"

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Vor allem bei den ganz jungen Startern war die Begeisterung rund ums Laufen groß. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. Seit 23 Jahren ist er eine feste Größe in der Laufsportszene: Der Marktlauf von Limbach-Oberfrohna. Am gestrigen Samstag war es mal wieder soweit - etwa 580 Sportler verschiedenen Alters waren zur neuen Location ins Waldstadion gepilgert, wohin der einstmals in der Innenstadt ausgetragene Lauf vor ein paar Jahren umgezogen war. Seitdem heißt es zusätzlich "Rund um den Schafteich" - die neue 10,6 Kilometer lange Hauptstrecke führt seit 2015 entlang eines Landschaftsschutzgebietes.

Viele Teilnehmer trotz langem Wochenende

Auch bei der aktuellen Auflage gab es viel Lob und Dank an die Mitglieder des Limbacher Laufvereins, die in bewährter Manier die Organisation gestemmt hatten. "Von unseren rund 120 Mitgliedern waren an die 90 Prozent im Einsatz", resümierte Bernd Lindner. "Viele davon als Helfer und als Teilnehmer." Der Vereinschef war sichtlich froh, dass auch die Veranstaltung "20 plus 3" erfolgreich war.

Dass wegen der gleichzeitig ausgetragenen Senioren-LM in Mittweida und wegen des langen Wochenendes weniger Läufer als gewohnt am Start waren, störte ihn weniger. Viel mehr stimmte ihn traurig, dass bei der deutschlandweit einzigen Kita-Staffel diesmal nur drei Teams am Start standen. "Vielleicht können wir ja 2018 wieder ein paar mehr Kindergärten begeistern, bei uns mitzumachen", meinte er. "Immerhin gab es tolle Preise - die Sieger gingen mit einem Bobbycar von Mercedes Benz nach Hause!"

Es gab Preise zu gewinnen

Auch bei der Tombola wurde am Ende gestrahlt: Der Hauptpreis, ein Mountainbike, ging an ein Vereinsmitglied. Die beste Leistung des LVL zeigte einmal mehr Marco Praße beim Hauptlauf über die große Distanz: In der M 30 freute er sich über einen dritten Platz, gesamt stand ein vierter zu Buche. Bei der Mannschaftswertung freuten sich die LVL-Männer über Platz zwei, bei den Damen waren es sogar ein erster und ein zweiter Platz. Bernd Lindner ergänzte, dass seine Leute auch in den anderen Wertungen vielfach vordere Platzierungen erreicht hatten. Alle Ergebnisse flossen in den Westsachsencup, den Chemnitzer Laufcup oder auch in den Sachsencup ein.