6,1 Millionen Euro investiert: Nun kann der Kita-Bau beginnen

Projekt Kita soll einmal 140 Mädchen und Jungen Platz bieten

Mülsen. 

Mülsen. Am Freitag wurde an der Schachtstraße in Mülsen St. Niclas symbolisch der erste Spatenstich für eine neue Kita ausgeführt. Nach ihrer Fertigstellung soll die Einrichtung einmal Platz und Gestaltungsraum für 140 Mädchen und Jungen bieten. Die Steppkes sind derzeit noch im "Regenbogenland" Mülsen St. Niclas und bei den "Waldwichteln" in Ortmannsdorf untergebracht.

Katrin Heidel Kindergartenleiterin und Vorsitzende des Mülsener Vereins "Kinderland", durfte bei den Entwürfen und dem Innenausbau mitreden. "Wir sind bereits seit 2011 ein Haus der kleinen Forscher. Allein schon deshalb wurden auch in dem Neubau Räume geplant, die Experimente erlauben. Es soll einen Forscherraum, ein Bauzimmer, ein Musikzimmer, eine Bibliothek und sogar einen Therapieraum für die Integrationskinder geben", sagte sie.

Für das Projekt musste Mülsen einen Kredit von 2,5 Millionen Euro aufnehmen

Auch die äußere Hülle der neuen Kita wird sich allein schon wegen der Holzfassade sehen lassen können. Geplant ist ein offener, großzügig gestalteter Eingangsbereich und das Obergeschoss verfügt später einmal über eine große Dachterrasse. Gehen die Arbeiten planmäßig über die Bühne, könnten die Kinder gemeinsam mit ihren Erziehern im Sommer 2020 ihr neues Domizil in Besitz nehmen.

Mülsen greift für das Wohl seiner kleinsten Einwohner ordentlich in die Gemeindekasse. Stolze 6,1 Millionen Euro soll der Kita-Neubau kosten - für die Kommune ein echtes Großprojekt. Dafür will die Gemeinde einen Kredit in Höhe von 2,5 Millionen Euro aufnehmen. Notwendig wurde die Inangriffnahme des Neubaus einer gemeinsamen Kita für die Ortsteile Ortmannsdorf und Mülsen St. Niclas aufgrund des hohen Sanierungsbedarfes in den bestehenden Einrichtungen. Die Kosten hierfür wurden schon im Jahre 2015 auf rund 2,9 Millionen Euro geschätzt.