Abriss läuft auf vollen Touren

Rückbau Häuser am Mannichswalder Platz kommen weg

Hier laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren. Foto: Reinhard Wolf

Crimmitschau. Der Mannichswalder Platz in Crimmitschau verändert sein Gesicht. Der Abriss des Wohn- und Geschäftshauses am Mannichswalder Platz 1 bis 3 hat an den letzten Tagen begonnen. Ein Großteil des Plattenbaus ist mittlerweile verschwunden. Die Fläche soll später bei der Umgestaltung des Kreuzungsbereichs mit aufgewertet werden. Eigentümer der Häuser war die Crimmitschauer Wohnungsgesellschaft (CWG). Das Unternehmen treibt verschiedene Abrissprojekte voran. Neben dem Rückbau des Wohn- und Geschäftshauses am Mannichswalder Platz soll Anfang des nächsten Jahres auch die Häuserzeile auf der gegenüberliegenden Seite an der Leipziger Straße verschwinden.

Einschränkungen bis Februar 2019

Die CWG hat die Kosten für den Abriss im Herbst 2018 auf rund 750.000 Euro beziffert. Für den Rückbau der Häuser fließen Fördermittel von Bund und Freistaat. Durch den Einsatz der schweren Technik und den Abtransport des Materials kommt es momentan auch zu Verkehrsbehinderungen. Sie machen sich nach Angaben der Stadtverwaltung voraussichtlich bis zum 9. Februar 2019 erforderlich.

Die Leipziger Straße kann im betroffenen Bereich nur stadtauswärts befahren werden. Der Verkehr, der aus Richtung Frankenhausen kommt, wird über die Kitscherstraße umgeleitet. Die Jakobsgasse ist vorübergehend nur stadteinwärts befahrbar. In den letzten Monaten wurden in Crimmitschau bereits verschiedene Abrissvorhaben umgesetzt. Unter anderem verschwanden die Broilerklause an der Silberstraße und ein Komplex an der Friedrich-Engels-Straße aus dem Stadtbild.