Abrissbagger rollen auf drei Baustellen an

Vorbereitung Industriebrachen und Schule verschwinden aus Werdauer Stadtbild

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Karsten Piehler, Leiter des Fach-bereichs für Bau, kümmert sich um viele Projekte. Foto: Frenzel

Werdau. Die Abrissbagger sollen in Werdau in diesem Jahr auf drei großen Baustellen anrollen. Die Vorbereitungen für die Projekte treibt das Team um Karsten Piehler, Leiter des Fachbereichs für Stadtentwicklung und Bau, voran.

Der Abriss der Industriebrache an der Straße der Jugend 2 kann wahrscheinlich Mitte August beginnen. Zuvor müsse laut Stadt aber noch die Brutzeit der Mauersegler abgewartet werden. Der Auftrag für das Projekt sei bereits vergeben. Dafür stehen rund eine halbe Million Euro zur Verfügung.

Die Vergabe für den Rückbau des ehemaligen Gaswerks an der Mühlenstraße befindet sich in Vorbereitung. Der Auftrag soll im Juli oder August ausgelöst werden, informiert Karsten Piehler in einem vor wenigen Tagen vorgelegten Bautenstandsbericht. Die Realisierung ist in zwei Abschnitten geplant: Zwischen September und Dezember 2017 geht's an den Abriss. 2018 kann die Tiefensanierung der Fläche folgen. Für die Projekte an der Straße der Jugend und an der Mühlenstraße bekommt die Stadt eine finanzielle Unterstützung aus dem Landesprogramm für die Brachflächenrevitalisierung.

Mit Zuschüssen aus den Töpfen des Förderprogramms "Brücken in die Zukunft" soll dagegen der Abriss der ehemaligen Schule im Ortsteil Königswalde in Angriff genommen werden. Die Bildungseinrichtung steht nun schon seit einigen Jahren leer. Jetzt werden die Planungen erstellt. Die Realisierung ist im Herbst geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 97.000 Euro. Die freie Fläche soll später als Dorfzentrum genutzt werden.