"Absolventen an die Region binden"

Wirtschaftsjunioren Netzwerk bestätigt Vorsitzenden

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David Pohle bleibt Chef der Wirtschaftsjunioren. Foto: Frenzel

Meerane. David Pohle bleibt Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Der 32-jährige Versicherungsfachwirt aus Tettau wurde am Montagabend zur Mitgliederversammlung, die im Hotel Schwanefeld stattfand, im Amt bestätigt. Zudem tragen Claudia Gränitz-Kleiber (stellvertretende Vorsitzende), Steve Stefaniak (Finanzen), Jessica Spaller (Öffentlichkeitsarbeit) und Norman Hoffmann (Projekte) die Verantwortung im Vorstand.

Die Wirtschaftsjunioren sind ein regionales Netzwerk mit Unternehmern und Führungskräften aus Glauchau, Meerane, Waldenburg und Lichtenstein. Sie haben 27 aktive Mitglieder. Dazu kommen noch Fördermitglieder, die älter als 40 Jahre sind. In Form eines Workshops haben die Wirtschaftsjunioren einen Veranstaltungskalender zusammengestellt. "Das Ergebnis war überragend vielfältig", freut sich David Pohle mit Blick auf die geplanten Stammtische, die Teilnahme am Spieletag in Glauchau und das Benefiz-Fußballturnier in Waldenburg.

Auch die Familientage sollen nicht zu kurz kommen. Eine Paddeltour auf der Zwickauer Mulde und eine Winter-Wanderung stehen auf dem Programm. Im Mai ist ein Treffen von allen Wirtschaftsjunioren-Vereinen aus dem Freistaat in der Hochschule in Mittweida geplant. Hier sollen Themen wie Netzwerk, Zusammenarbeit und Führungskultur in den Mittelpunkt rücken. "Ein Schwerpunkt ist die Förderung der Jugend in der Region und das Weiterentwickeln von Fach- und Führungskräften", sagt David Pohle.

Dabei gilt neben der IHK und Mikomi als Institut der Hochschule Mittweida auch die Staatliche Studienakademie in Glauchau als Partner. In der Einrichtung an der Kopernikusstraße lernen rund 1000 Studenten. "Wir müssen mehr junge Leute, die ihr Studium an der Berufsakademie beenden, an unsere Region binden. Möglicherweise mit der Option, dass sie in drei oder fünf Jahren mal einen Betrieb oder ein Geschäft hier übernehmen können", wünscht sich David Pohle, der seit zwei Jahren an der Spitze der Wirtschaftsjunioren steht.