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Abstrakter Surrealismus in der Galerie am Domhof

Kunst Ausstellung mit Arbeiten von Andreas Thieme

Zwickau. 

Zwickau. "Abstrakter Surrealismus" lautet seit Sonntag der Titel der Sonderausstellung in der Galerie am Domhof mit Werken von Andreas Thieme. Im Alter von 13 Jahren begegnete Andreas Thieme zufällig Bildern von Vincent van Gogh. "Es gab einen "Blitz im Kopf", erinnerte er sich. Seitdem war er von der Malerei besessen.

Auch im Ermitage Sankt Petersburg sind Thiemes' Werke ausgestellt

Folgerichtig begann er nach einigen Widerständen 1978 das Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Von 1985 bis 1988 war er Meisterschüler von Professor Gerhard Kettner. In dieser Zeit entstanden Arbeiten, die sich heute in der Nationalgalerie Berlin, der Galerie Neue Meister in Dresden, der Ermitage Sankt Petersburg und anderen befinden.

Zwei wesentliche Maler des 20. Jahrhunderts prägten Andreas Thieme besonders. Giorgio Morandi mit seiner kompositorisch ausgewogenen Kunst und Chaim Soutin mit der ihm eigenen expressiven Farbkraft und Dynamik seiner Bilderwelt.

Inspiration und Neuschöpfung

Von diesen gegensätzlichen Tendenzen inspiriert, fand Andreas Thieme seine ureigene Synthese, die Neues hervorbrachte: seine biomorph wirkenden Bild-Unikate, jedes ein farbgewordenes Substrat seiner Formenwelten, seines Lebensgefühls im Jetzt des 21. Jahrhunderts. Zeitgleich findet im Kabinett des Hauses die Ausstellung "Tanz auf dem Vulkan" mit Werken von Erika Harbort statt.



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