Achtung, Autofahrer! Neue Vorfahrtsregelung an Werdauer Grundschule

VERKEHRSWACHT Durchführung anonymer Geschwindigkeitskontrollen ohne finanzielle Folgen

Werdau. 

Werdau. Katrin Barnath, Leiterin der Werdauer Gerhart-Hauptmann-Grundschule, staunte am Donnerstag früh nicht schlecht. Vor ihrer Schule standen neben den beiden eingesetzten Schulweghelferinnen auch Sally Moser und Jens Möse von der Verkehrswacht Zwickauer Land sowie Bürgerpolizist Uwe Wöllner. "Die Schule liegt seit Mittwoch in einer 30-er Zone mit gleichrangigen Straßen, deswegen haben wir unser Messgerät in der Gerhard-Weck-Straße unmittelbar nach der Kreuzung aufgebaut", begründete Jens Möse den Einsatz, der in diesem Jahr für das Messgerät übrigens der erste derartige war. "Und mit der 30-er Zone im Gebiet rund um die Grundschule ist ein großer Wunsch der Schulleitung in Erfüllung gegangen", fügte der Verkehrswächter hinzu.

Messungen vor Schulen und Kindergärten

Die Geschwindigkeitsmessungen der Verkehrswacht sind anonym, haben im Gegensatz zu den Blitzaktionen von Polizei und Ordnungsämtern keine finanziellen Folgen. "Wir sind mit dem Messgerät in der Regel vor Grundschulen im Einsatz, hin und wieder stehen wir vor Oberschulen oder Kindergärten", sagt Jens Möse, der die Messungen anschließend mit seinen Mitstreitern auswertet und die Ergebnisse den jeweiligen Einrichtungen zukommen lässt.

Auf neue Vorfahrtsregelung einstellen

Während sich die Verkehrswächter um die Einhaltungen der Geschwindigkeit kümmerten, hatte die Polizei ein Auge auf die Kreuzung an der Grundschule. An der gilt nun die Regelung "rechts vor links", worauf sich der eine oder andere Fahrzeuglenker auf der Körner-Straße aus Richtung B 175 noch nicht eingestellt hatte und ohne Blick nach rechts über die Kreuzung fuhr.