Adam Friedrich Oeser sagt Wolkenburger Schloss Ade

Finale Sonderschau ist nur noch dieses Wochenende zu sehen

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Morgen kann man letztmals die Werke von Adam Friedrich Oeser bewundern. Foto: Annett Büchner

Limbach-Oberfrohna. Wer es bislang versäumt hat, sich auf Schloss Wolkenburg die Sonderausstellung zu Adam Friedrich Oeser anzusehen, muss sich beeilen: Nur noch bis zum Sonntag sind die Exponate, die anlässlich des 300. Geburtstages des Künstlers zusammen gestellt wurden, zu besichtigen. In den Sommerferien hat das Schloss jeweils am Wochenende von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Oeser lebte von 1717 bis 1799. Er wirkte als Maler, Bildhauer und Buchillustrator. In Deutschland sind vor allem in Dresden und Leipzig Werke von ihm zu finden. Über den Ausstellungszeitraum hatte das Team der Städtischen Museen etwa zur Halbzeit der Schau einen Teil der Exponate gewechselt. Wer also bereits im Frühjahr auf dem Schloss war, kann jetzt noch einiges Neue entdecken.

Problematisch ist dabei allerdings die Anfahrt: Seit dem 10. Juli laufen die Bauarbeiten an der sich an die Zufahrtsstraße anschließende Trockenmauer. Die großräumige Umleitung wird über die B 175 - S 57 (Penig) und die S 241 (Ortsumgehung Niederfrohna) geführt. Für Anlieger und Nahverkehr besteht die Möglichkeit einer Umfahrung über die Mühlenstraße in nördliche Richtung und über die Neue Heimat in südliche Richtung. Diese Straßen werden als Einbahnstraßen eingerichtet und sind nicht für Lkw geeignet.

Die Baumaßnahme soll laut Stadt bis Mitte Dezember 2017 fertiggestellt werden. Die Baukosten von rund 380.000 Euro werden durch den Freistaat Sachsen finanziert.