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Alarmsignale bei Kindern deuten

Elternakademie Psychiaterin spricht

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Nach dem Erfolg seiner Elternakademien in den letzten Jahren möchte der Förderverein des Limbacher Albert-Schweitzer-Gymnasiums am Montag, dem 5. November, eine Neuauflage einleiten. Auch diesmal steht ein für Eltern interessantes Thema auf dem Programm des Abends: "Alarmsignale bei Kindern und Jugendlichen - können wir sie deuten?". Der Vortrag beginnt um 19 Uhr und findet in der Aula des Gymnasiums an der Pleißaer Straße 10 statt. Referentin ist die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. Christa-Maria Steinberg.

Sie sehen keinen Ausweg

Sie will in ihrem Vortrag unter anderem dazu sprechen, dass Kinder manchmal Verhaltensweisen zeigen, die Erwachsene als störend empfinden und sich nicht erklären können. Das könnten Alarmsignale sein. Damit ist gemeint, dass Kindern etwas fehlt, dass sie Angst haben oder dass sie sich überfordert fühlen. Das sagen sie den Erwachsenen aber nicht und antworten oft auch nicht auf deren Fragen. Doch sie schlafen unruhig und träumen ängstlich. Oder sie haben keinen Appetit und machen jede Mahlzeit zu einem Kampf. Oder sie werden plötzlich in der Schule unaufmerksam, zappelig und aggressiv. Manche Kinder lügen oder stehlen - nicht, weil sie schlecht erzogen sind, sondern weil sie keinen anderen Ausweg sehen aus ihrem Seelenkummer.

Gut sei es dann, wenn in der Familie ein redebereites Klima herrsche und die Eltern sensibel sind für die Störung seien. Dann könne man untersuchen, den Grund herausfinden und Abhilfe schaffen. Im Anschluss des Vortrags ist Zeit für Fragen eingeplant.



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