Altbau mit Hilfe des Staates modernisieren

Cellulosedämmung Baubiologisch unbedenklich

Mit verschiedenen Förderprogrammen macht es der Staat privaten Hausbesitzern einfacher, sich für eine energetische Modernisierung oder Sanierung der eigenen vier Wände zu entscheiden. Die Gewährung der Investitionshilfen ist an bestimmte Werte beim künftigen Energiebedarf des Gebäudes nach der Modernisierung gebunden - eine Verbesserung der Wärmedämmung ist auf jeden Fall Teil dieser Vorgaben. Bei der Auswahl der Materialien gibt es aber keine bestimmten Vorschriften.

Wer nicht nur die Wärmedämmung seines Hauses verbessern, sondern auch den sommerlichen Wärmeschutz erhöhen sowie baubiologisch sanieren will, sollte nachhaltige Werkstoffe wie Cellulose aus Papierrecycling bevorzugen. Cellulosedämmungen bestehen ausschließlich aus Papier-Restrollen und Rückläufern von Zeitungsdruckereien. Dieses Papier wird in einem Spezialverfahren zu Cellulosefasern aufgearbeitet, die sehr gute Dämmeigenschaften aufweisen.

Die Cellulosefasern werden nicht, wie bei anderen Dämmstoffen, als Plattenelemente verarbeitet, sondern maschinell über Schläuche in die zu dämmenden Hohlräume des Gebäudes eingeblasen. Zudem sorgen Cellulosefasern für ein positives Raumklima. Durch Kapillareffekte können die Fasern Luftfeuchtigkeit aus dem Raum aufnehmen und bei trockener Luft wieder abgeben. Das verbessert die Luftqualität und senkt die Schimmelgefahr sinkt.