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Alte Gräfenmühle wird Apfel-Direktverarbeiter in Neukirchen

SAFTTAGMobile Mosterei findet große Resonanz

Neukirchen. 

Neukirchen. Für Dennis Klein von der Kreisnaturschutzstation war die Saftpressaktion auf dem Areal der Neukirchener Gräfenmühle eine Premiere. "Dass dieses vom Landschaftspflegeverband unterbreitete Angebot eine so große Resonanz findet, hätte ich nicht erwartet", meinte der junge Mann, während an der auf dem Hof aufgebauten mobilen Mosterei Philipp Förster und Ollo Schulze alle Hände voll zu tun hatten.

Äpfel kleiner als zuvor

Das Duo aus Mildenau war mit der Anlage nicht zum ersten Mal in Neukirchen, um in erster Linie aus Äpfeln vor den Besuchern direkt Saft herzustellen. "Durch das Wetter in diesem Jahr, gibt es jede Menge Äpfel. Allerdings sind die aufgrund der Hitze größtenteils kleiner als in den Jahren zuvor", schätzte Philipp Förster die Lage auf dem "Apfelmarkt" ein. Die Region rund um Neukirchen macht da wohl keine große Ausnahme. Jedoch hatten die beiden "Mostereiarbeiter" wenig Zeit, sich über die Auswirkungen des Wetters auf die Äpfel ernsthaft Gedanken zu machen.

Neben dem frisch gepressten Apfelsaft mussten die beiden auch immer ein Auge auf die anfallenden Abfälle haben. Die holte sich ein Bauer aus Neukirchen zur Fütterung seiner Tiere. Und während der Apfelsaft in die Plastebeutel lief, hatten die Gastgeber vom Landschaftspflegeverband ihr Mühlencafé geöffnet - wegen des spätsommerlichen Wetters unter freiem Himmel. Dennis Klein nutzte die Gelegenheit, sich mit den Leuten über die seit dem Sommer in der Gräfenmühle beheimatete Kreisnaturschutzstation zu unterhalten. "Inzwischen kennen uns schon viele Leute", freute er sich.



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