"Alte Münzen" in den Priesterhäusern

Ausstellung Die Geschichte des Geldes und der Münzprägung in Zwickau

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Ein Blick auf die Nachbildung einer Münzwerkstatt. Foto: Stadt Zwickau

Zwickau. Die Sonderausstellung "Alte Münze(n)" in Zwickau geht in die Verlängerung: Noch bis einschließlich 27. August lädt das Team des Museums Priesterhäuser zu einem numismatischen Streifzug durch die Geschichte des Geldes mit besonderem Augenmerk auf die Münzstätte in der Muldestadt Zwickau ein. Zu sehen sind Münzen, Papiergeld, Münzwaagen, Geldkatzen oder auch eine nachgestaltete Münzwerkstatt.

Die Anfänge der Münzprägung in Zwickau gehen auf das Ende des 12. Jahrhunderts zurück. Die Ausstellung vermittelt in diesem Zusammenhang auch neue Erkenntnisse zum Gebäude der "Alten Münze", das in seinem älteren, bis ins 13. Jahrhundert zurückreichenden, Baubestand die einzige noch in Teilen erhaltene mittelalterliche Münzstätte in Deutschland ist. Ergänzt wird die Schau mit interessanten Beispielen vormünzlicher Geldformen.

Gezeigt werden auch die ersten Banknoten, die Sachsen ab 1772 ausgab, und die in der Zwickauer Druckerei Förster & Borries hergestellte Inflations-Banknote vom 26. Oktober 1923 mit dem höchsten Nominalwert von 100 Billionen Mark. Insgesamt werden im Haus rund 500 Ausstellungsobjekte präsentiert. Die museumseigenen Bestände wurden durch verschiedene Leihgaben aus Sachsen ergänzt.