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Am 12. Oktober Newcomer-Bands aus der Umgebung kennenlernen

Premiere Neues Musikfestival im Jugendhaus Rußdorf

Rußdorf. 

Rußdorf. Am 12. Oktober findet ein neues Musikfestival namens Grimeville Jugendhaus Rußdorf statt. Die Idee für das Format hatte Jan Ronneburger. Er ist Mitglied in der Gruppe "Escape the Madness", zu der auch die Gitarristen Max Arnold und David Genge, Schlagzeuger Nico Steinert sowie Bassist Manuel Harzer gehören.

Die junge Band ist in der Metal-Szene angesiedelt, wie viele Musikgruppen hier in der Region, weiß Ronneburger. Das Problem: Es gibt kaum Bühnen für Newcomer-Bands. "Viele Clubs haben in den letzten Jahren geschlossen", erzählt der junge Mann. Doch der Wunsch, vor Publikum zu spielen, sei bei fast allen Formationen da.

Deswegen kam dem Student die Idee mit dem Festival. "Es wäre schön, wenn daraus eine Reihe wird, in der junge Bands aus der Umgebung die Möglichkeit für Auftritte haben", sagt er.

Im Jugendhaus Rußdorf hat Jan Ronneburger mit seiner Idee sofort Zuspruch gefunden. "Wir wollen handgemachte Musik fördern", sagt Leiterin Ines Hertrampf. Und auch von Bands, die auftreten wollen, sei die Resonanz riesig gewesen. Neben seiner eigenen Band werden "Myra" und "Letters Send" aus Leipzig sowie "Abords once arround" aus Halle beim ersten Grimeville-Festival auftreten. Doch ein derartiges Festival kostet immer auch Geld.

"Die Kosten sind immens", so der 21-Jährige. Allein die Bühnentechnik und die Gage für die Gruppen würden in die tausende Euro gehen. Jan Ronneburger informierte sich daher über eine öffentliche Finanzspritze für sein Festival-Projekt und hatte Glück: 1000 Euro bekommt er über einen Jugendfonds aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben" des Sächsischen Familienministeriums.

Da diese aber nur einen Teil der Kosten abdecken, muss er einen Eintritt beim Festival verlangen - der liegt bei 8 Euro. "Ich hoffe, es kommen so viele Besucher, dass wir von dem Eintrittsgeld ein kleines Polster für das nächste Festival anlegen können", so Jan Ronneburger.



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