Am Wolkenburger Schloss nagt der "Zahn der Zeit"

Sanierung Zweiter Bauabschnitt ist nun beschlossen

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An der Ringmauer wird schon länger gearbeitet. Foto: A.Büchner  Foto: A.Büchner

Limbach-Oberfrohna. Seit vielen Jahren finden verstärkt Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten am Wolkenburger Schloss statt, zu denen auch seit geraumer Zeit die Ringmauer gehört. Die Bastion ist bis auf kleinere Arbeiten wieder komplett aufgemauert. Das Gerüst im Hof wurde gestellt, um die Arbeiten an den Zinnen zu realisieren zu können.

Am 15. Mai wurde im Technischen Ausschuss der Beschluss für den zweiten Bauabschnitt gefasst und die Planungsleistungen vergeben. Der Baubeginn ist für Mitte Oktober und die Fertigstellung für das Frühjahr 2019 geplant. Für die Instandsetzungen an der Nord- und Ostseite wurden 200.000 Euro bewilligt. Die ältesten Teile der Burganlage in Wolkenburg entstanden im 12. Jahrhundert und wurden in der Folgezeit immer weiter ausgebaut.

Bei den ersten Besitzern handelte es sich um die Herren von Wolkenburg, die mit der Besiedelung der Region beauftragt waren. Unter der Herrschaft der Grafen von Einsiedel wurde die Burg im 17. Jahrhundert zum Wohnschloss umgebaut. Dennoch blieben der ovale Grundriss des Gebäude-Komplexes und einige Details der Burg, wie Gewölbe und Reste romanischer Fenster, bis heute sichtbar.