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Amerikaner bekommt hier Hilfe

Gesundheit Paracelsus-Klinik behandelt Patienten aus aller Welt

Der New Yorker Louis Philip Vetere, bei dem in den USA die sogenannte Arachnopathie - eine Erkrankung der Spinngewebshaut, die das Rückenmark und die Nervenwurzeln im Wirbelkanal der gesamten Wirbelsäule umkleidet - festgestellt wurde, hat einen langen Weg auf sich genommen, um in der Paracelsus-Klinik Zwickau operiert zu werden. "Ich habe in den USA mehrere renommierte Kliniken wegen Schmerzen und Taubheitsgefühlen in einem Bein aufgesucht. Es wurde mir erklärt, man könne nichts dagegen tun und ich muss mich damit abfinden, bis zum Lebensende auf Medikamente zur Behandlung der Schmerzen angewiesen zu sein", erklärt der verheiratete Vater von zwei Töchtern. Doch er wollte sich damit nicht abfinden. "Deswegen habe ich angefangen im Internet zu recherchieren." Dabei stieß er auf die Zwickauer Paracelsus-Klinik, in der Professor Warnke mit seinem Neurochirurgen-Team seit Jahren Arachnopathie-Patienten aus aller Welt operativ behandelt. "Niemand in den USA kam auf die Idee, dass meine Beschwerden mit einer alten Schussverletzung zusammenhängen können. Die Metallsplitter wurden 2013 in Zwickau entfernt, seitdem geht es mir viel besser", sagt Vetere, der am 2. Februar wieder nach Zwickau kam, um nun an der Arachnopathie von Professor Warnke operieren zu lassen. Auch wenn ich wieder für die ganzen Kosten selbst aufkommen muss, bezahle ich in Deutschland ein Zehntel dessen, was mich so eine Operation in den USA kosten würde", so Vetere. "Wir sind mit den OP-Ergebnissen sehr zufrieden und hoffen, dass er in einigen Wochen ganz beschwerdefrei wird", so Professor Warnke.