Amtsinhaber feiert einen klaren Sieg

BürgermeisterWahl Frank Rose setzt sich in Langenbernsdorf durch

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Frank Rose hat die Wahl deutlich gewonnen. Foto: Holger Frenzel

Langenbernsdorf. Frank Rose bleibt Bürgermeister von Langenbernsdorf. Der 51-jährige Amtsinhaber hat sich am Sonntag bei den Bürgermeisterwahlen souverän durchgesetzt. 1644 Bürger stimmten für Frank Rose, der seit 2012 auf dem Chefsessel in der Gemeindeverwaltung sitzt. Hinter dem Namen von Herausforderin Elfi Rank, die zwischen 2005 und 2012 schon einmal Bürgermeisterin war, machten 353 Einwohner ihr Kreuz. "Ich freue mich über ein deutliches Ergebnis und bin dankbar für das Vertrauen", sagte Frank Rose in einer ersten Stellungnahme. In die Schar der Gratulanten reihte sich - neben vielen Leuten aus dem Dorf - auch der Werdauer Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) mit ein.

Für Freude sorgte bei Beobachtern die hohe Wahlbeteiligung in Langenbernsdorf. Es gab 2998 Wahlberechtigte. Davon gaben 2033 Wähler ihre Stimme ab, darunter befanden sich auch 36 ungültige Stimmen. Bei den Zahlen handelt es sich um ein vorläufiges Ergebnis. "Ich will in der neuen Legislaturperiode meinen Beitrag zur Weiterentwicklung des Ortes leisten", sagte Frank Rose. Er machte deutlich, dass die nächsten Investitionen ihre Schatten vorauswerfen. Sie müssen vorbereitet und umgesetzt werden. "Zu den Schwerpunkten werden der Ausbau des Radwegenetzes und die Sanierung der kommunalen Gebäude gehören", sagte der parteilose Kommunalpolitiker mit Blick auf die Aufgaben, die in den nächsten sieben Jahren in Langenbernsdorf mit den Ortsteilen Trünzig und Niederalbertsdorf anstehen.

Die Einwohner des Ortes an der sächsisch-thüringischen Landesgrenze eröffneten ein so genanntes Super-Wahljahr. Am 26. Mai finden die Europa- und die Kommunalwahlen statt. Dann soll auch in Werdau ein neuer Oberbürgermeister gewählt werden. Die Landtagswahlen folgen am 1. September.