Amtsinhaberin tritt bei Kommunalwahl wieder an

Kommunalpolitik Roswitha Müller will ehrenamtliche Bürgermeisterin bleiben

Bernsdorf. 

Bernsdorf. Wenn im Mai Kommunalwahl ist, wird Roswitha Müller (FDP) noch einmal kandidieren. Die ehrenamtliche Bürgermeisterin von Bernsdorf hatte in der aktuellen Legislaturperiode zwischenzeitlich mitgeteilt, dass sie nicht noch einmal antritt, hat ihre Meinung nun aber geändert.

"Ich mache es ja gern", sagte die 61-Jährige kürzlich beim Neujahrsempfang. Doch sie betonte auch, dass dieses Amt neben ihrer regulären Arbeit durchaus Stress bedeutet, denn der etwa 2200 Einwohner zählende Ort hat eben keine eigene Verwaltung und die Bürgermeisterstelle ist ehrenamtlich. Die Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft Auersberg läuft nicht immer reibungslos.

Zufrieden mit der Arbeit

Jüngere Kandidaten, die sich um die Nachfolge von Roswitha Müller bewerben, gibt es bisher nicht. Mit einem Gegenkandidaten könnte die Amtsinhaberin gut leben, denn das wäre mit Blick auf die Wahlen für die Demokratie sogar gut. Mit der Arbeit im Gemeinderat ist die Bürgermeisterin sehr zufrieden.

"Bis jetzt war es so, dass die Gemeinderäte parteiübergreifend zusammengearbeitet haben", sagt sie und hofft, dass diese Zusammenarbeit im Sinne des Ortes auch nach der Wahl so fortgesetzt wird. Dazu würde auch Daniel Bergmann gern beitragen. Er ist mit einem Alter von 25 Jahren der jüngste Gemeinderat und hat seine erste Legislaturperiode beinahe geschafft. "Ich habe es nicht bereut", sagt er und kündigte an, bei der Wahl im Mai erneut zu kandidieren. Selbst einmal das Amt des Ortschefs übernehmen, will er dagegen eher nicht. mpf