An der Kober sind mehr "Jedermänner" gefragt

Triathlon Im Juni geht die neue Ausgabe los - doch Finanzen fehlen

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Zum diesjährigen Koberbachtaltriathlon hoffen die Organisatoren nicht nur auf ein großes Jedermann-Feld. Foto: Thomas Michel

Werdau. Zumindest für die Zuschauer scheint in Sachen Koberbachtriathlon alles im Lot zu sein: Mehrere Konkurrenzen und insgesamt ein großes Starterfeld an beiden Tagen - es läuft. Doch in Wirklichkeit haben die Organisatoren um Ronny Enke einige Sorgenfalten auf der Stirn.

"Im letzten Jahr konnten wir zwar einen Teilnehmerrekord verzeichnen, aber finanziell sieht es keinesfalls positiv aus", meinte der Organisationschef vom DRK-Kreisverband Zwickauer Land, der mit seinen Mitstreitern inzwischen die neunte Ausgabe des Koberbachtriathlons vorbereitet. Die geht am 22. und 23. Juni über die Bühne.

Mehr Einzelteilnehmer werden gebraucht

Der erste Tag gehört wie zuletzt den Schülern, Jugendlichen und Einsteigern, an Tag 2 stehen neben dem traditionellen Meilenschwimmen und dem im vergangenen Jahr erstmals veranstalteten Kobertalsperren-Lauf die Triathlons auf der Olympischen Distanz und für Jedermann auf dem Programm. "Gerade auf den Jedermann-Triathlon müssen wir wieder ein größeres Augenmerk richten, um mehr Einzelteilnehmer und Staffeln an den Start zu bekommen", sagte Ronny Enke, der etwas wehmütig auf die Anfangsjahre des Koberbachtriathlons zurückblickt.

"Da hatten wir beispielsweise in der Wechselzone alle 300 zur Verfügung stehenden Radplätze ausgebucht", meinte er. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter in der Jedermann-Konkurrenz lediglich 110 Einzelstarter und 24 Staffeln. "Wir müssen ranklotzen, um mit unserem Triathlon auch in den nächsten Jahren überleben zu können", betonte Ronny Enke.